Acriflavin | ... ist ein traditioneller Wirkstoff in der Fischmedizin, da er zum einen ein breites Wirkungsspektrum (Parasiten, Pilze, Bakterien) hat und andererseits durch seine generell gute Fischverträglichkeit charakterisiert ist. Brutfische sollten allerdings nicht mit Acriflavin behandelt werden. Auch Wasserpflanzen und verschiedene Algenarten reagieren oft sehr empfindlich auf Acriflavinbehandlungen im Aquarium. Acriflavin verursacht eine fluoreszierend-gelbgrüne Wasserfärbung, die mit den obligatorischen Wasserwechseln wieder verschwindet. Acriflavin ist im Fachhandel als praktische Tablette verfügbar. | | Aktivkohle | ... ist eine speziell aufbereitete Kohle mit einer extrem großen Oberfläche. Je nach Art und Herstellung der Kohle werden Schwermetalle, anorganische Schadstoffe, Rückstände von Medikamenten und Farbstoffe optimal gebunden. Ebenso eignet sich Kohle zur Entfernung feinster Schwebestoffe. Moderne Hochleistungsmaterialien bestehen aus einer optimal aufeinander abgestimmten Mischung von verschiedenen Aktivkohletypen für ein größtmögliches Anwendungsspektrum. | | Albinos | Albinos sind Tiere oder Menschen, denen aufgrund einer angeborenen physiologischen Störung das schwarze Pigment Melanin fehlt. Der daraus resultierende Mangel an Melanin ist besonders an der hellen Haut, den meist rötlichen Augen (Iris) und den weißen Haaren oder Federn zu erkennen. Unter den im Zoofachhandel immer wieder angebotenen Nachzuchten sind es vor allem Astronotus, Xiphophorus, Ancistrus und Epalzeorhynchus-Arten, aber auch Wildfänge werden vereinzelt im Handel angeboten. | | Algen | Leichter Grünalgenwuchs ist ein Zeichen guter Wasserqualität. Probleme durch unkontrollierten Algenwuchs ergeben sich, wenn zu viele potentielle Algennährstoffe wie Nitrat oder Phosphat im Wasser gelöst vorliegen. Wenn die Wachstumsbedingungen für Aquarienpflanzen nicht gut sind (Licht, Temperatur, CO2, etc.), werden die weniger anspruchsvollen Algen gefördert. Siehe algenkontrolle. | | Ammoniak | ... ist ein Gas, das im Aquarium bei der Zersetzung von organischen Substanzen (z.B. Futterreste und Kot) durch Bakterien entsteht. Mit steigendem ph-Wert steigt die Gefährlichkeit von Ammoniak: es kann Zellwände der Aquarienfische durchdringen und wichtige Zellfunktionen stören. Damit das giftige Ammoniak so schnell wie möglich abgebaut wird, treten die Nitrifikationsbakterien in Aktion. Sie oxidieren Ammoniak in Nitrit und Nitrat und sind damit das „Herzstück“ jedes Biofilters. Siehe auch amtra clean und amtra clean starter. | | Aquariumwasser | Leitungswasser ist speziell für die Verwendung als Trinkwasser aufbereitet und deshalb nur bedingt für das Aquarium geeignet. Verschiedene Substanzen wie Chlor oder Kupfer und andere Schwermetalle können in Konzentrationen vorliegen, die zwar für den menschlichen Genuß vollkommen unbedenklich sind, jedoch bei Dauereinwirkung auf den Fischorganismus zu erheblichen Schäden führen. Abhilfe schafft die Aufbereitung des Leitungswassers, z.B. mit amtra care. | | Artemia | Die Salinenkrebse aus der Klasse der Kiemenfußkrebse (Anostraca) haben in der Zierfischernährung große Bedeutung erlangt. So werden bei der Aufzucht von Jungfischen im Aquarium als auch im Aquakulturbereich die Larven (Nauplien) dieser euryhalinen (unabhängig vom Salzgehalt) lebenden Krebsart gern als hochwertiges Erstfutter an die Fischbrut verfüttert.Die Verbreitung der Salinenkrebse erstreckt sich nahezu über den gesamten Erdball, wo diese anpassungsfähigen Organismen äußerst unterschiedliche, wenn auch meist wärmere und salzhaltige Gewässer besiedeln. Artemien und dekapsulierte Artemiaeier werden als wichtige Eiweißträger in amtra premium frost und als frisches Lebendfutter in amtra premium live als Artemia oder Nauplien verwendet. | | Artgerechte Ernährung | Auch Aquarienfische brauchen eine ausgewogene und artgerechte Ernährung. Einseitige Ernährung ohne Abwechslung verursacht einerseits Mangelerscheinungen und andererseits eine Überversorgung mit bestimmten Substanzen, wie Kohlehydraten. Das Ergebnis sind dann oft massive Leberschäden. Eine zu reichliche und unausgewogene Ernährung gehört zu den häufigsten Todesursachen bei Zierfischen. Das Ziel muß also sein, daß Zierfische absolut vollwertig und entsprechend ihren Freßgewohnheiten in freier Natur ernährt werden. Siehe amtra frost bzw. amtra premium frost. | | Astaxanthin | Astaxanthin ist ein natürlicher Farbstoff, der aus der Alge Haematococcus pluvialis gewonnen wird. Bei Fischen bewirkt Astaxanthin, das eine 10 x stärkere Wirkung als ß-Carotinoin hat, nicht nur eine starke Intensivierung der roten sondern auch der gelben, grünen und blauen Pigmente. Von besonderem Interesse in der Fischernährung ist auch die Tatsache, dass Astaxanthin eine sehr starke vitaminartige Wirkung insbesondere auf die Fruchtbarkeit und damit auf den Zuchterfolg und auf die Immunabwehr der Fische ausübt. Damit vermag Astaxanthin die Vitalität, das Wohlbefinden und die Widerstandskraft der Fische erheblich zu steigern und eignet sich daher insbesondere in Phasen starker körperlicher Beanspruchung, also bei der Zucht, beim Eingewöhnen, in der Quarantäne, oder nach dem Umsetzen. | | Autotroph | Als autotroph bezeichnet man die Fähigkeiten von Lebewesen, ihre körpereigene Substanz aus anorganischen Verbindungen aufzubauen. Photoautotroph sind dabei alle Organismen, die mittels Chlorophyll Lichtenergie zum Aufbau von körpereigener Substanz nutzen, wie z.B. Pflanzen und Algen. Chemoautotroph hingegen sind Organismen, die Ihre Energie aus der Umsetzung anorganischer Verbindungen beziehen, wie z.B. Bakterien. Die für die Aquaristik wichtigsten Bakterien dieser Gruppe sind die sogenannten Nitrifizierer, die den Abbau von Ammonium über Nitrit zu Nitrat im Wasser realisieren und die in unterschiedlicher Zusammensetzung aber großer Dichte in amtra clean starter, amtra clean und amtra clean procult vorliegen. | |
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