amtra Know-how - Fischkrankheiten erkennen
Wie erkennt man eine Fischkrankheit? Wie wird sie richtig behandelt? Und was kann man tun, damit Krankheiten im Aquarium erst gar nicht entstehen? Auf dieser Seite gibt Ihnen Dr. Biffar, einer der ganz wenigen auf Zierfische spezialisierten Tierärzte Deutschlands, wertvolle Hinweise zu Gesundheit und Pflege Ihrer Fische. Damit Sie die Freude an Ihrem Aquarium so richtig genießen können.
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Die Zierfischkrankheiten: Symptome, Behandlung und Vorbeugung.

Die meisten der bei Fischen auftretenden Krankheiten sind Infektionskrankheiten, die von Viren, Bakterien, Parasiten und Pilzen verursacht werden. Können sich die Erreger im oder am Fisch massenweise vermehren, schädigen sie den Fischorganismus massiv, indem sie ihm lebensnotwendige Stoffe entziehen, die sie für ihren eigenen Stoffwechsel benötigen, oder indem sie durch ihre eigenen Stoffwechselvorgänge für den Fisch giftige Substanzen produzieren. Beides beeinträchtigt das Wohlbefinden der Fische und führt zu Erkrankungen, die sich in den unterschiedlichsten Symptomen äußern.

Je früher und gezielter gegen Infektionskrankheiten vorgegangen wird, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Erreger erfolgreich eliminiert werden und die Fische wieder vollständig gesunden. Daher sollte sich jeder Fischfreund verpflichtet fühlen, seine Pfleglinge regelmäßig genau zu beobachten. Denn nur, wenn Krankheiten und ihre auslösenden Infektionserreger frühzeitig erkannt werden, können sie erfolgreich und ohne Verluste therapiert und bekämpft werden.

Auf den folgenden Seiten werden die häufigsten Symptome dargestellt, die bei Zierfischen auftreten. Außerdem werden die Ursachen und Erreger benannt, die richtigen Therapiemöglichkeiten erklärt sowie Möglichkeiten der sinnvollen Vorbeugung aufgezeigt.

Symptom 1:

Flosseneinschmelzung, Flossenschäden, Flossenklemmen.

Skalar (Pterophyllum scalare – oben) und Guppy (Poecilia reticulata – unten) mit klemmenden Rückenflossen und höhergradigen Gewebseinschmelzungen der Schwanzflossen, wie sie infolge bakterieller und parasitärer Infektionen auftreten.

Krankheitsbild: Die Flossen der meisten Fische sind sehr dünne, gut durchblutete Häutchen, die an den Flossengräten aufgespannt sind. Viele Erreger bevorzugen diese Stelle, um daran zu parasitieren. In der Folge kommt es zu leicht erkennbaren Schäden, die als Einreißen der Flossenhaut und/oder durch eine flächige Trübung des Flossenrandes sichtbar werden. Man erkennt diese Symptome am besten an der Rückenflosse und an der Schwanzflosse.

Erreger: Als Verursacher kommen in erster Linie Bakterien in Frage. Aber auch einzellige Parasiten, hier vor allem Ichthyobodo necator (Costia) oder Hautwürmer können an den Flossen parasitieren und zu Flosseneinschmelzungen führen.

Behandlung: Die Behandlung sollte mit amtra medic 3 erfolgen. Damit werden gezielt äußere Bakterien und Hautwürmer bekämpft. Eine Kombinationsbehandlung oder eine Folgebehandlung mit amtra medic 4 ist möglich, um auch einen eventuellen Costia-Befall zu eliminieren. In den Fällen, in denen sich bereits an der Flossenbasis eine Pilzinfektion ausgebreitet hat, sollte zusätzlich eine Folgebehandlung mit amtra medic 2 erfolgen.

Vorbeugung: Da die empfindlichen Flossenhäute sehr sensibel auf ungünstige Wasserwerte reagieren, sollten diese regelmäßig überprüft werden. Besonders schädlich sind vor allem ein starker Abfall des pH-Wertes und Abbaugifte wie Ammoniak und Nitrit. Zur Vorbeugung wird die regelmäßige Anwendung von amtra pH-constant zur Stabilisierung des pH-Wertes im weichen Wasser, und amtra clean zur Beschleunigung der Ammoniak- und Nitritentgiftung in allen Aquarien empfohlen.

Symptom 2: Hauttrübung, Farbverblassung, endzündliche Rötungen.

Rotkopfsalmler (Hemigrammus bleheri, oben) mit deutlich sichtbarer Farbverblassung vor dem Schwanzflossenansatz. Harnischwels (unten) mit milchiger Trübung der seitlichen Bauchwand unterhalb der Rückenflosse.

Krankheitsbild: Eine Trübung der Haut ist meist die direkte Folge einer vermehrten Schleimproduktion der Oberhaut. Dieser Hautschleim legt sich auf die Pigmentzellen und lässt dadurch den Fisch sehr blass erscheinen. Einerseits schützt der Schleim den Fisch vor schädlichen äußeren Einflüssen, andererseits behindert eine sehr starke Schleimauflage wichtige Austauschvorgänge der Haut und der Kiemen. Entzündliche Rötungen sind die Folgen solcher gestörter Hautfunktionen.

Erreger: Dieselben Erreger, die im Anfangsstadium nur die Flossen befallen (s. Flossenschäden), können im weiteren Verlauf vermehrt auf der Haut parasitieren. Neben den Bakterien, den Hautwürmern und Costia, können aber auch einzellige Parasiten aus der Gruppe der Ciliaten wie Chilodonella und Trichodina auf solchen Hautveränderungen angetroffen werden.

Behandlung: Zur Behandlung sollte entweder amtra medic 3 oder amtra medic 4 eingesetzt werden. Bei besonders schweren Fällen können beide Arzneimittel auch gleichzeitig eingesetzt werden. Sollte nach 4 Tagen zwar eine Besserung, aber keine vollständige Genesung eingetreten sein, kann die Behandlung nach einem Teilwasserwechsel wiederholt werden.

Vorbeugung: Durch Erreger verursachte Hautinfektionen treten bevorzugt dann auf, wenn die Haut durch ungünstige Wasserbedingungen vorgeschädigt ist. Um dies zu verhindern, sollte das Aquarienwasser mit amtra care (enthält Polyvidon) nach jedem Wasserwechsel aufbereitet werden. Hautschädigende Schwankungen des pH-Wertes, die insbesondere in sehr weichem Wasser auftreten, sollten mit amtra pH-constant verhindert werden – im härteren Wasser mit amtra kh-aktiv. Um die Bildung giftiger Stickstoffabbauprodukte zu verhindern, sollte regelmäßig amtra clean angewendet werden.

Symptom 3: Abstehende Kiemendeckel, erschwerte Atmung.

Jungfisch des Feuermaulbuntbarsch (Thorichthys meeki) mit hochgradigen Atemproblemen, hervorgerufen durch eine starke Kiemenwurminfektion.

Krankheitsbild: Abstehende Kiemendeckel und eine pumpende Atmung bei erhöhter Atemfrequenz sind häufig das äußere Zeichen einer Kiemeninfektion, in deren Folge sich das Kiemenepithel entzündet und die Sauerstoffaufnahme behindert ist.

Erreger: Für vielerlei bakterielle und parasitäre Erreger sind die Kiemen als ein stark durchblutetes und fein strukturiertes Gewebe ein höchst willkommenes Angriffsorgan. Meistens sind Flexibakterien, Flagellaten und Kiemenwürmer an solchen Krankheitsgeschehen beteiligt.

Behandlung: Im Frühstadium können alle potentiellen Verursacher einer Kiemeninfektion mit amtra medic 4 behandelt werden. In fortgeschrittenen Fällen sollte amtra medic 3 angewendet werden. Vor jeder Wiederholungsbehandlung sollte unbedingt ein Teilwasserwechsel durchgeführt werden.

Vorbeugung: Da Atemprobleme außer durch die oben beschriebenen Krankheitserreger auch durch eine unzureichende Wasserqualität verursacht werden kann, sollte bei erschwerter Atmung stets eine Wasseranlyse erfolgen. Die richtig eingestellte Temperatur sowie ein einwandfrei arbeitender biologischer Filter mit einem die Wasseroberfläche bewegenden Auslauf sind hierfür die Grundvoraussetzung.

Symptom 4: Verpilzung.

Trugdornwels (Trachelyichthys sp., oben) mit einem Pilzbefall an der Ansatzstelle der linken Brustflosse. Panzerwels (Corydoras sodalis, unten) mit einer wattebauschartigen Pilzinfektion am Ansatz der Rückenflosse.

Krankheitsbild: Pilzinfektionen sind die am leichtesten zu erkennenden Krankheitssymptome bei Fischen. Sie äußern sich als wattebauschartige Auflagerungen, die häufig an den Flossenansätzen beginnen und sich von da aus über den gesamten Fischkörper verbreiten können.

Erreger: Die meisten Pilzinfektionen bei Zierfischen werden durch Saprolegnien verursacht, gelegentlich können aber auch Pilze der Gattungen Phythium und Achlya nachgewiesen werden.

Behandlung: Pilzinfektionen können sich im fortgeschrittenen Stadium als sehr hartnäckig erweisen, was sehr langwierige Behandlungen erforderlich macht. Die Fische sollten also stets genau beobachtet werden, um bereits kleinflächige Pilzinfektionen unverzüglich behandeln zu können. Hierzu können sowohl amtra medic 2 als auch amtra medic 4 eingesetzt werden. In besonders schwerwiegenden Fällen können beide Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, um die Wirkung zu verstärken.

Vorbeugung: Da Pilzinfektionen sich insbesondere auf vorgeschädigter und verletzter Haut ausbreiten können, ist die Einhaltung der für die jeweiligen Fischarten günstigen Wasserwerte eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen. Eine wirkungsvolle Wasseraufbereitung mit leistungsfähigen Komplexbildnern und effektivem Schleimhautschutz – wie amtra care mit Polyvidon – ist daher der beste Schutz vor den lästigen Pilzinfektionen. Einen zusätzlichen Schutz bietet die Filterung über amtra spezial torfgranulat, da die freigesetzten Huminate in Verbindung mit zahlreichen anderen hautwirksamen Spurenstoffen des granulierten Torfs auf natürliche Weise das Wachstum der Hautpilze hemmen.

Symptom 5: Weiße Punkte auf der Haut.

Pünktchenkrankheit im Anfangsstadium bei einem gebänderten Zwergschilderwels (Peckoltia pulcher, oben), sichtbar am weißen Punkt im oberen Rand der Schwanzflosse. Hochgradige Infektion mit Ichthyophthirius multifiliis bei einem Jungtier von Crenicichla marmorata (unten).

Krankheitsbild: Wenn die Fische dadurch auffallen, dass sie dicht beieinander in einer Ecke des Aquariums stehen oder mit zuckenden Bewegungen durch das Becken schwimmen, und sich offensichtlich nicht richtig wohlfühlen, kann man bei genauerem Hinschauen oftmals weiße, stecknadelkopfgroße Punkte auf den Flossen und auf der Haut feststellen.

Erreger: Die weißen Punkte sind einzelne Exemplare des einzelligen Parasiten Ichthyophthirius multifiliis, der sich in die Fischhaut eingebohrt hat und dort schmarotzt. Entsprechend dem Krankheitsbild spricht man von der Grießkörnchenkrankheit oder der Pünktchenkrankheit, die bei ungehinderter Vermehrung des Parasiten tödlich verläuft.

Behandlung: Es ist unbedingt erforderlich, die Behandlung unverzüglich nach dem Erkennen der Erkrankung einzuleiten, da Ichthyophthirius multifiliis innerhalb kürzester Zeit einen ganzen Fischbestand vernichten kann. Die Behandlung erfolgt mit amtra medic 1, das entsprechend den Dosiervorschriften der Gebrauchsinformation so lange angewendet werden muß, bis keine weißen Pünktchen mehr auf der Haut zu sehen sind.

Vorbeugung: Da es sich bei Ichthyophthirius multifiliis um einen hoch pathogenen, also besonders gefährlichen Parasiten handelt, ist es erforderlich, jeden Kontakt der Fische mit diesem Erreger zu verhindern. Daher sollten neu zugekaufte Fische stets peinlich genau auf die weißen Punkte untersucht werden. Außerdem sollten die neuen Fische vor dem Einsetzen in das Aquarium möglichst über mehrere Tage in einem separaten Quarantänebecken zwischengehältert und beobachtet werden.

Symptom 6: Kümmern, weißer Kot und Lochkrankheit.

Höchstgradige Ausprägung der Lochkrankheit bei einem Crenicichla sp. Xingu (oben). Grüner Wildfangdiskus (Symphysodon aequifasciatus aequifasciatus, unten), kümmernd, infolge eines massiven Befalls mit Hexamita.

Krankheitsbild: Insbesondere bei den verschiedenen Buntbarschen kommt es immer wieder zu Krankheitsverläufen, bei denen einzelne Tiere schlechter fressen, abnehmen und kümmern. Bei genauem Hinsehen kann man dann mitunter erkennen, dass der Kot in weißen Schnüren aus dem After heraushängt. Mitunter bilden sich über den Augen grubenartige Löcher in der Haut und dem darunterliegenden Bindegewebe.

Erreger: Die Hauptverursacher für dieses Krankheitsgeschehen sind in aller Regel einzellige Parasiten aus der Gruppe der Flagellaten. Insbesondere Hexamita, aber auch Cryptobia und der vor allem beim Diskus parasitierende Protoopalina können im Darm sowie in besonders schweren Fällen auch in der Leber und der Milz angetroffen werden. In den Löchern der Lochkrankheit kann immer wieder Hexamita diagnostiziert werden.

Behandlung: Eine rechtzeitige Behandlung mit amtra medic 5 kann das Übergreifen der Parasiten vom Darm auf die Leber und die Milz und die damit einhergehenden schwereren Krankheitsverläufe mit starker Abmagerung und Auszehrung verhindern. Auch die Lochkrankheit, bei der die Flagellaten zwar nur ein Begleitfaktor sind, sollte neben einer mineralstoffreichen Fütterung (z.B. mit amtra sano basic) mit amtra medic 5 behandelt werden.

Vorbeugung: Darmflagellaten können nur dann ein geeignetes Umfeld zur ungehemmten Vermehrung finden, wenn die Darmflora geschädigt ist. Die häufigste Ursache hierfür sind ungeeignete und schwer verdauliche Futtermittel. Eine regelmäßige Fütterung mit den mineralstoffreichen und leicht verdaulichen Naturfuttersubstanzen von amtra sano kann dagegen eine Hexamitainfektion weitgehend verhindern. Auch im Falle einer bereits bestehenden Infektion, kann der Krankheitsverlauf durch entsprechende Fütterung deutlich positiv beeinflußt werden.

Vorbeugen ... ist die beste Medizin.
Wenn Zierfische erkranken, kann das viele verschiedene Ursachen haben. Ursachen, zwischen denen häufig Zusammenhänge bestehen und die sich oft gegenseitig beeinflussen. Zum Beispiel Stressfaktoren wie ungeeignete Wasserwerte, Giftstoffe im Wasser, genetische Defizite, Fehler in der Haltung sowie einseitige oder ungeeignete Fütterung – und natürlich auch Infektionen mit potentiellen Krankheitserregern.

In der Regel aber erkranken Fische erst, wenn sich Erreger massiv auf der Haut, den Kiemen oder in den inneren Organen vermehren können. Das gelingt ihnen nur, wenn ungünstige Verhältnisse – sogenannte Stressfaktoren – das Immunsystem der Fische beeinträchtigen. Zu den gefährlichen Stressfaktoren gehören auch der Säuresturz, ungeeignete Sozialstrukturen im Aquarium oder technische Mängel wie defekte Filterpumpen oder Heizer. In diesen Fällen können Keime sich explosionsartig vermehren und sehr schnell Gesundheit und Leben der Fische massiv bedrohen.

Zierfischkrankheiten können nur erfolgreich geheilt werden, wenn sowohl die stressauslösenden Ursachen behoben als auch die beteiligten Krankheitserreger durch geeignete Arzneimittel beseitigt werden. Da das Ausbrechen von Zierfischkrankheiten meist durch ungeeignete Wasserwerte verursacht wird, muß in der Praxis ganz besonders auf fachgerecht, z.B. mit amtra care, amtra spezial torfgranulat oder amtra ultra carbon, aufbereitetes Wasser geachtet werden. Auch die Stoffwechselprodukte der Fische und Pflanzen müssen abgebaut werden, bevor sie das Wasser zu stark belasten – z.B. durch den Einsatz von amtra clean.

Nicht weniger wichtig ist es, das Wasser mit Mitteln wie amtra eichenextrakt, amtra trop, amtra ph-constant und amtra kh-aktiv entsprechend der jeweiligen Fischart auf möglichst naturnahe Wasserwerte einzustellen. Rundum optimale Wasserwerte sind nicht nur für die Prophylaxe äußerst wichtig: auch im Krankheitsfall sind sie absolut unverzichtbar, denn nur in einer intakten Umwelt können Fische wirklich genesen.

Im Zusammenhang mit auftretenden Fischkrankheiten sollte auch die Ernährung der Fische besonders kritisch geprüft werden. Und zwar, weil die Qualität der Nahrung sehr direkt die Funktionsfähigkeit der Leber beeinflusst – und damit die funktionelle Grundlage der gesamten körpereigenen Abwehr eines Fisches. Daß auf dem Gebiet der Zierfischnahrung noch ganz erhebliche Defizite bestehen, wird durch die traurige Tatsache klar, daß eine immens hohe

Zahl der in tierärztlichen Zierfischpraxen untersuchten Fische massive Leberverfettungen aufweist. Verantwortungsbewußte Aquarianer sollten also versuchen, möglichst nah auf die natürlichen Ernährungsgewohnheiten ihrer Fische einzugehen, zum Beispiel mit schonend zubereiteter Tiefkühlkost wie amtra frost oder amtra sano.

Zu guter Letzt noch einige wesentliche Produkte, die die Gesundheit Ihrer Fische auf natürliche Weise fördern und erhalten. Weitere Hinweise hierzu finden Sie in den Empfehlungen zur Einstellung gesunder Wasserwerte bei den verschiedenen Krankheitssymptomen:

Heilung Die komplette Hausapotheke für Aquarianer.
amtra medic 1 bis 6 sind die neue Arzeimittelgeneration, die das amtra medic Programm zu einer kompletten und einfach zu benutzenden medizinischen Hilfe machen, die alle wichtigen Zierfischkrankheiten abdeckt. Im Gegensatz zu klassischen Arzneimittellösungen enthalten amtra medic 2, 3, 4 und 5 reine Wirkstoffe in Tablettenform. Damit ist es jetzt so einfach wie noch nie, erkrankten Fischen schnell und wirksam zu helfen. Die Stabilität der Wirkstoffe ist in der festen, trockenen Form wesentlich höher als in Flüssigkeiten und garantiert so die dauerhaft gleichbleibende Wirksamkeit.

amtra medic 2, 3, 4 und 5 beruhen jeweils auf einem einzigen Wirkstoff. So können Krankheiten ganz gezielt behandelt werden: ohne die Wirkungen und vor allem Nebenwirkungen von Stoffen, die im betreffenden Fall sinnlos wären. Diese Monopräparate sind wesentlich besser verträglich, was gerade für stark geschwächte Tiere lebenswichtig sein kann. Liegen mehrere verschiedene oder schwer zu bestimmende Krankheiten vor, können die Wirkstoffe aus amtra medic 2, 3, 4 und 5 gezielt und ohne jedes Risiko gleichzeitig eingesetzt werden. Diese hervorragende Kombinierbarkeit untereinander, aber auch mit verschreibungspflichtigen Antibiotika und Antiparasitika, hat sich im professionellen Bereich bereits hervorragend bewährt.

Ein entscheidender Vorteil ist auch, daß sich die Behandlungshinweise aus der Fachliteratur mit den amtra medic Produkten sehr einfach befolgen lassen, da sich alle wesentlichen Wirkstoffe einem bestimmten Produkt zuordnen lassen:

Empfohlener Wirkstoff amtra Produkt
Malachitgrün (oxalat) amtra medic 1
Methylenblau amtra medic 2
Chloramin T amtra medic 3
Acriflavin amtra medic 4
Metronidazol amtra medic 5
Jedes amtra medic Produkt entspricht einem der wesentlichen Wirkstoffe zur Heilung von Zierfischkrankheiten.

Außerdem bieten die amtra medic Produkte eine große Vielfalt zusätzlicher Anwendungsmöglichkeiten. So ist amtra medic 2 wegen seiner positiven Wirkung auf die Sauerstoffbindefähigkeit des Blutes ein wertvolles Hilfsmittel zum sicheren und schonenden Transport der Fische und verhindert außerdem die Verpilzung der Eier – eine wertvolle Hilfe für Züchter. amtra medic 3 kann in höherer Konzentration auch als hochwirksames Desinfektionsmittel für Aquarium und Zubehör verwendet werden. Durch die hervorragende Abbaubarkeit reduziert sich auch die Gefährdung für die Fische rasch auf ein Minimum. Ähnliches gilt auch für amtra medic 4.