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Wahre Goldstücke... Von vielen Fischarten gibt es goldene Zuchtformen. Besonders beliebt sind naturgemäss die Goldformen von Kaltwasserfischen, da man sie im Gartenteich leicht erkennen und gut beobachten kann. Es müssen nicht immer „normale“ Goldfische sein! Immer erhältlich und preiswert ist die Goldorfe, eine Spielart der Orfe, auch Aland genannt (Leuciscus idus). Es handelt sich bei dieser Art um einen Oberflächenfisch, daher sind die Goldorfen besonders gut und leicht zu beobachten. Allerdings sollte man Goldorfen nicht in zu kleinen Teichen pflegen. Erstens kann der Fisch nämlich gut 30 cm lang werden (der Rekord liegt sogar bei ca. 80 cm, doch sind solche Riesen äußerst selten) und zweitens verträgt er auf die Dauer keine Temperaturen über 24°C. Gerade in kleinen Teichen kann sich das Wasser im Sommer aber ziemlich stark erwärmen. Hingegen ist die Goldelritze auch und gerade für kleinere Teiche sehr zu empfehlen. Es handelt sich dabei um die Zuchtform der nordamerikanischen Fettkopfelritze, Pimephales promelas. Dieses Fischchen wird in der Regel nicht größer als 5 cm. Man pflegt Goldelritzen am besten im Schwarm von 10 Tieren aufwärts. Die Männchen betreiben eine Brutpflege und bewachen den in Höhlen (also unter Steinen etc.) abgelegten Laich bis zum Schlüpfen der Jungen. Ein Fisch für echte Gold-Fans ist hingegen die Goldschleie. Denn wie die Wildform, die Schleie (Tinca tinca) ist sie ein reiner Bodenfisch, der nur in der Dämmerung oder |
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