Erweiterter Lexikoneintrag - Stickstoff-Kreislauf
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Spezialwissen Danios:


Danio frankei

Danios Der Gattungsname Danio ist der bengalischen Bezeichnungen für manche dieser Fische (Dhani) entlehnt. Devario ist ebenfalls Bengali, die Art D. devario heißt dort ”Debari”. Der Artname rerio ist wieder eine bengalische Bezeichnung; albolineatus bedeuted ”mit weißem Streifen”, weil der rosa Flankenstreifen bei den Alkohlpräparaten, die dem Erstbeschreiber vorlagen, weiß erscheint; frankei wurde die Art zu Ehren von Hans-Joachim Franke genannt. Der Artname malabaricus bezieht sich auf Malabar, eine Küstenregion in Südindien, wo diese Fische leben.
Obwohl diese Bärblinge nun schon über hundert Jahre ohne Unterbrechung im Aquarium gehalten und gezüchtet werden, stecken sie immer noch voller Geheimnisse.

Erst kürzlich hat sich die Wissenschaftlerin Fang Fang der Systematik dieser Tierchen angenommen und ständig werden jetzt neue Arten entdeckt und beschrieben. Weil sie leicht und produktiv zu züchten sind, wurden die Biologen schon früh auf die Danios aufmerksam. Unzählige wichtige Grundlagen der Entwicklungsphysiologie und Genetik wurden an Zebrabärblingen erforscht, die Gentechnik u.a. mit Zebrabärblingen entwickelt.

Heute gibt es sogar transgene Zebrabärblinge, denen das Gen einer Leuchtquallenart eingepflanzt wurde. Diese Fische leuchten auf, wenn bestimmte Chemikalien im Wasser sind und warnen so vor Schadstoffen.

Noch immer ungelöst ist der Fall des Leopardenbärblings, von dem bis heute die Wildform in der Natur nicht gefunden werden konnte. Es wird manchmal behauptet, dass es sich um eine im Aquarium entstandene Mutante vom Zebrabärbling handeln könnte. Doch das ist eine bloße Vermutung, der wissenschaftliche Beweis für diese These konnte bislang nicht erbracht werden.