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Spezialwissen Wasserkunde: Die Karbonathärte.
Karbonathärte Unter der Karbonathärte versteht man das Salz der im Wasser gelösten Kohlensäure. Es liegt im Wasser als Karbonat (CO32-) oder Hydrogenkarbonat (HCO3-) vor.

Die Karbonathärte ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung eines Aquariumwassers, weil sie einen starken Einfluß auf den pH-Wert hat. Im unbehandelten Wasser kann man davon ausgehen, dass mit steigender Karbonathärte auch ein höherer pH-Wert angetroffen wird. Umgekehrt bewirkt eine sehr geringe oder gar nicht vorhandene Karbonathärte, dass der pH-Wert sehr instabil wird und es leicht zu einem gefährlichen Säuresturz kommen kann. Daher hat sich in der aquaristischen Praxis ein mittlerer Karbonathärtewert von 3° - 10° dKH für fast alle Fischarten und Wasserpflanzen bewährt.

Will man die Karbonathärte senken, kann man das zum einen mittels technisch vollentsalztem Wasser (Umkehrosmose oder Ionenaustausch) tun oder durch den Einsatz von ansäuernden und die Karbonate bindenden Substanzen wie amtra eichenextrakt und amtra trop. Gute Wirkung erreicht man auch mit amtra spezial torfgranulat, das die Karbonate durch seine natürliche Gitterstruktur und Ionenaustauschkapazität bindet.

Will man den Karbonathärtewert anheben, was bei sehr weichem Ausgangswasser oder auch beim Betieb eines Seewasserbeckens wegen des Karbonatverbrauchs durch die niederen Tiere sehr wichtig ist, sollte man amtra kh-aktiv regelmäßig einsetzen.