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Unser Trinkwasser ist mit verschiedenen Substanzen wie Nitraten,
Phosphaten,
Schwermetallen,
Chlorverbindungen und anderen Verschmutzungen belastet. In manchen Regionen liegt die Belastung schon kurz vor den gesetzlich zugelassenen Höchstwerten.
Die Grenzwerte orientieren sich jedoch am Menschen. Oft sind diese Konzentrationen aber für Fische bereits schädlich. Fische zeigen dann z.B. Symptome wie Unwohlsein, langsames Wachstum, blasse Farben etc..
Osmose ... ist stark vereinfacht der Konzentrationsausgleich zweier Flüssigkeiten durch eine Trennwand, die nur von Wasserteilchen durchdrungen werden kann.
Oder wissenschaftlich genau: Befinden sich in zwei Flüssigkeiten eine unterschiedliche Konzentration gelöster Teilchen und sind die beiden durch eine Wand (semipermeable Membran) geteilt, die nur Wasserteilchen, aber keine gelösten Stoffe durchlässt, wird das Wasser in den Flüssigkeitsteil mit der höheren Konzentration streben. Dies geschieht so lange, bis beide Teile die gleiche Konzentration erreichen. Dieser Vorgang ist Grundlage der Wasserregulation in fast allen Zellen. Insbesondere der Fisch ist ein Körper mit hoher Konzentration gelöster Teilchen (Körpersäfte), in den Wasser durch die Haut (semipermeable Membran) strömt.
In den letzten Jahren hat sich die Umkehrosmose als ein zuverlässiges technisches Verfahren zur Herstellung von schadstoffarmen und weichem Wasser bewährt. Das Prinzip ist ganz einfach: Das Ausgangswasser wird mit Druck gegen eine extrem feine Membrane (Porengröße 0,0001mm) gepresst. Dabei werden nahezu alle gelösten Stoffe wie von einem feinen Filter zurückgehalten. Auf der anderen Seite tritt dann das fast salzfreie Wasser aus. Allerdings ist reines Osmosewasser für die Verwendung im Aquarium nicht geeignet, da jetzt eben alle Substanzen fehlen, auch die, die für die Fische notwendig sind wie z.B. die Härtebildner.
Für das notwendige Aufhärten des Wassers empfehlen sich spezielle Produkte wie
amtra
kH aktiv. Hier ist die optimale Mischung der gewünschten Substanzen gewährleistet. Das vielfach verbreitete Verschneiden des Osmosewassers mit Leitungswasser birgt die Gefahr, dass erneut Schadstoffe eingetragen werden. Insbesondere sind zusätzlich mit amtra pH constant ideal die Gefahren des
Säure-
bzw. pH-Sturzes in solchem Wasser ohne ausreichenden pH Puffer zu
eliminieren. Vor der Investition in eine Osmoseanlage ist unbedingt der Rat des Fachhändlers empfohlen und der Bedarf zu prüfen.
Mehr Info zur Bedeutung der Osmose im täglichen Leben unserer Fische lesen Sie hier:
„Müssen Fische
trinken?“.
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