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| Acriflavin
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...
ist ein traditioneller Wirkstoff in der
Fischmedizin, da er zum einen ein breites
Wirkungsspektrum (Parasiten, Pilze, Bakterien)
hat und andererseits durch seine generell gute
Fischverträglichkeit charakterisiert ist.
Brutfische sollten allerdings nicht mit
Acriflavin behandelt werden. Auch
Wasserpflanzen und verschiedene Algenarten
reagieren oft sehr empfindlich auf
Acriflavinbehandlungen im Aquarium. Acriflavin
verursacht eine fluoreszierend-gelbgrüne
Wasserfärbung, die mit den obligatorischen
Wasserwechseln wieder verschwindet.
Acriflavin ist im Fachhandel
als praktische Tablette verfügbar - siehe
amtra
medic 4.
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| Aktivkohle |
... ist eine speziell aufbereitete Kohle mit einer extrem großen Oberfläche. Je nach Art und Herstellung der Kohle werden Schwermetalle, anorganische Schadstoffe, Rückstände von Medikamenten und Farbstoffe optimal gebunden. Ebenso eignet sich Kohle zur Entfernung feinster Schwebestoffe. Moderne Hochleistungsmaterialien bestehen aus einer optimal aufeinander abgestimmten Mischung von verschiedenen Aktivkohletypen für ein größtmögliches Anwendungsspektrum. Siehe amtra ultra carbon. |
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| Albinos |
Albinos sind Tiere
oder Menschen, denen aufgrund einer angeborenen
physiologischen Störung das schwarze Pigment
Melanin fehlt. Der daraus resultierende Mangel
an Melanin ist besonders an der hellen Haut, den
meist rötlichen Augen (Iris) und den weißen
Haaren oder Federn zu erkennen. Unter den im
Zoofachhandel immer wieder angebotenen
Nachzuchten sind es vor allem Astronotus,
Xiphophorus, Ancistrus und Epalzeorhynchus-Arten,
aber auch Wildfänge werden vereinzelt im Handel
angeboten. |
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| Algen |
Leichter Grünalgenwuchs ist ein Zeichen guter Wasserqualität. Probleme durch unkontrollierten Algenwuchs ergeben sich, wenn zu viele potentielle Algennährstoffe wie Nitrat oder Phosphat im Wasser gelöst vorliegen. Wenn die Wachstumsbedingungen für Aquarienpflanzen nicht gut sind (Licht, Temperatur, CO2, etc.), werden die weniger anspruchsvollen Algen gefördert. Siehe algenkontrolle. |
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| Ammoniak (NH3) |
... ist ein Gas, das im Aquarium bei der Zersetzung von organischen Substanzen (z.B. Futterreste und Kot) durch Bakterien entsteht. Mit steigendem ph-Wert steigt die Gefährlichkeit von Ammoniak: es kann Zellwände der Aquarienfische durchdringen und wichtige Zellfunktionen stören. Damit das giftige Ammoniak so schnell wie möglich abgebaut wird, treten die Nitrifikationsbakterien in Aktion. Sie oxidieren Ammoniak in Nitrit und Nitrat und sind damit das Herzstück jedes Biofilters. Siehe auch amtra clean und amtra clean starter. |
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| Aquariumwasser |
Leitungswasser ist speziell für die Verwendung als Trinkwasser aufbereitet und deshalb nur bedingt für das Aquarium geeignet. Verschiedene Substanzen wie Chlor oder Kupfer und andere Schwermetalle können in Konzentrationen vorliegen, die zwar für den menschlichen Genuß vollkommen unbedenklich sind, jedoch bei Dauereinwirkung auf den Fischorganismus zu erheblichen Schäden führen. Abhilfe schafft die Aufbereitung des Leitungswassers, z.B. mit amtra care. |
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| Artemia
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Die Salinenkrebse aus der Klasse der Kiemenfußkrebse (Anostraca) haben in der Zierfischernährung große Bedeutung erlangt. So werden bei der Aufzucht von Jungfischen im Aquarium als auch im Aquakulturbereich die Larven (Nauplien) dieser euryhalinen (unabhängig vom Salzgehalt) lebenden Krebsart gern als hochwertiges Erstfutter an die Fischbrut verfüttert.Die Verbreitung der Salinenkrebse erstreckt sich nahezu über den gesamten Erdball, wo diese anpassungsfähigen Organismen äußerst unterschiedliche, wenn auch meist wärmere und salzhaltige Gewässer besiedeln.
Artemien und dekapsulierte Artemiaeier werden als wichtige Eiweißträger in
amtra premium frost verwendet.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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| Artgerechte Ernährung |
Auch Aquarienfische brauchen eine ausgewogene und artgerechte Ernährung. Einseitige Ernährung ohne Abwechslung verursacht einerseits Mangelerscheinungen und andererseits eine Überversorgung mit bestimmten Substanzen, wie Kohlehydraten. Das Ergebnis sind dann oft massive Leberschäden. Eine zu reichliche und unausgewogene Ernährung gehört zu den häufigsten Todesursachen bei Zierfischen. Das Ziel muß also sein, daß Zierfische absolut vollwertig und entsprechend ihren Freßgewohnheiten in freier Natur ernährt werden. Siehe amtra frost bzw. amtra sano. |
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| Astaxanthin
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Astaxanthin
ist ein natürlicher Farbstoff, der aus der
Alge Haematococcus pluvialis gewonnen wird.
Bei Fischen bewirkt Astaxanthin, das eine 10 x
stärkere Wirkung als ß-Carotinoin hat, nicht
nur eine starke Intensivierung der roten
sondern auch der gelben, grünen und blauen
Pigmente.
Von besonderem Interesse in der Fischernährung
ist auch die Tatsache, dass Astaxanthin eine
sehr starke vitaminartige Wirkung insbesondere
auf die Fruchtbarkeit und damit auf den
Zuchterfolg und auf die Immunabwehr der Fische
ausübt. Damit
vermag Astaxanthin die Vitalität, das
Wohlbefinden und die Widerstandskraft der
Fische erheblich zu steigern und eignet sich
daher insbesondere in Phasen starker körperlicher
Beanspruchung, also bei der Zucht, beim Eingewöhnen,
in der Quarantäne, oder nach dem Umsetzen. |
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Autotroph |
Als autotroph
bezeichnet man die Fähigkeiten von Lebewesen,
ihre körpereigene Substanz aus anorganischen
Verbindungen aufzubauen. Photoautotroph sind
dabei alle Organismen, die mittels Chlorophyll
Lichtenergie zum Aufbau von körpereigener
Substanz nutzen, wie z.B. Pflanzen und Algen.
Chemoautotroph hingegen sind Organismen, die
Ihre Energie aus der Umsetzung anorganischer
Verbindungen beziehen, wie z.B. Bakterien. Die
für die Aquaristik wichtigsten Bakterien dieser
Gruppe sind die sogenannten Nitrifizierer, die
den Abbau von Ammonium über Nitrit zu Nitrat im
Wasser realisieren und die in unterschiedlicher
Zusammensetzung aber großer Dichte in
amtra clean starter, amtra clean
und amtra clean procult vorliegen.
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Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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| Bauchwassersucht
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Der Begriff der Bauchwassersucht beschreibt keine klar abzugrenzende Krankheit, sondern lediglich ein Symptom.
Wie der Name schon vermuten lässt, leiden erkrankte Fische unter einem aufgetriebenen Bauch, der durch große Mengen Flüssigkeit in der Bauchhöhle hervorgerufen
wird. Im Frühstadium der Bauchwassersucht sollte mit keimreduzierenden Arzneimitteln (z.B.
amtra
medic 3, amtra
medic 4) behandelt werden. Durch Anhebung des osmotischen Drucks im Wasser
(amtra
medic 6) wird die Ausschwemmung des Bauchwassers begünstigt.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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Biogene
Entkalkung |
Unter diesem Begriff versteht man im
wesentlichen die Fähigkeit von niederen und
höheren Wasserpflanzen, CO2 aus dem
Calcium- und Magnesiumbikarbonatsystem, welches
im Wasser ein Teil des Puffersystems darstellt,
herauszulösen und in ihre Stoffwechselvorgänge
einzubauen. Das Kohlendioxid wird von den
Pflanzen mit Hilfe von Licht während der
Photosynthese zum Aufbau von pflanzlicher
Biomasse genutzt, während Calcium-und
Magnesiumcarbonat typischerweise als
Kalkablagerungen im Aquarium ausfallen.
Besonders häufig kommt es in hartem Wasser zu
diesem Vorgang, da hier wesentlich mehr
Erdalkaliionen, wie z.B. Calcium und Magnesium,
gelöst sind. |
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| Biologisches Gleichgewicht |
Natürliche Gewässer befinden sich in einem biologischen Gleichgewicht. Im Aquarium dagegen leben vergleichsweise viele Lebewesen auf relativ kleinem Raum und belasten das Wasser dadurch erheblich stärker, so daß die biologischen Reinigungsvorgänge mit der Verschmutzung nicht Schritt halten können. Nur optimal funktionierende biologische Filtersysteme sind in der Lage, das notwendige Gleichgewicht zu erhalten. Empfohlen wird daher die regelmäßige Zufuhr wertvoller Mikroorganismen, die die biologischen Selbstreinigungskräfte des Wassers aktivieren und verstärken. Siehe amtra clean bzw. amtra clean starter. |
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| Biotop-Aquarium |
Ein Aquarium, in dem alle Fische und Pflanzen aus der selben Region stammen, z.B. aus dem Amazonas (Südamerika-Becken) oder aus den afrikanischen Seen (Barschbecken). |
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| Blaualgen |
Blaualgen oder Cyanobakterien sind, systematisch betrachtet, weder eindeutig den Algen noch den Bakterien zuzuordnen. Sie weisen Eigenschaften beider Gruppen auf. Bisher sind aus dem Stamm der Cyanophyta um die 2000 Arten bekannt. Die Erscheinungsform variiert stark. Es treten sowohl fädige, einzellige sowie mehrzellige Erscheinungsformen auf.
Im Aquarium kommen typischerweise Habitusformen vor, die als schleimige blau-grüne Überzüge verschiedene Oberflächen, wie Pflanzen, Bodengrund, Wurzeln oder
Steine, überziehen.
In Gewässern sowie in Aquarien sind Blaualgen als ein Zeichen von Störungen im biologischen System anzusehen, wobei hier besonders Überdüngungen oder massive Nährstoffansammlungen zu nennen sind. In etablierten Aquarien und stabilen biologischen Systemen treten massive Probleme mit diesen Algen dagegen nur selten auf.
Blaualgen sind mit amtra algenmaster sehr erfolgreich zu eliminieren. Nährstoffüberschüsse lassen sich leicht mit
amtra algencontrol
kontrollieren. |
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| Bluterkrankungen, parasitäre |
Das Blut von Zierfischen kann von Parasiten, meist Flagellaten, befallen werden. Äußere Anzeichen: z.B. eine anormale
Schwimmhaltung, Trägheit und Nachlassen der Reaktionen. Siehe amtra medic 2. |
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BOD
(biological oxygen demand) |
Der BOD oder als
deutsche Abkürzung BSB-Wert beschreibt den
biologischen Sauerstoff-Bedarf. Dieser Wert gibt
die Menge Sauerstoff an, die Mikroorganismen
benötigen um eine definierte Menge an
organischen Verbindungen abzubauen. In der Regel
wird dieser Wert über einen Zeitraum von 5 Tagen
ermittelt. Der Wert lässt dann eine Aussage über
den Grad der Belastung eines Gewässers oder
Aquariums zu. Je kleiner der BOD-Wert ist, desto
geringer ist die organische Belastung des
Wassers.
Besonders
signifikant wird der BOD-Wert bei regelmäßigem
Einsatz von amtra clean oder
amtra clean procult reduziert, da die
Bakterien, in amtra clean procult
sogar lebende, effizient die organische
Verschmutzung verringern. |
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| Bodengrund
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Ein
geeigneter Bodengrund ist die Basis jeden
Erfolges im Aquarium. Er muss den
Pflanzen durch seine Struktur geeignete
Verankerungsmöglichkeiten für das
Wurzelwerk bieten. Aus dem Bodengrund müssen
die Wurzeln aber auch die wichtigsten
Nährstoffe aufnehmen. Der Bodengrund muss
also auch wichtige Mineral-
und Spurenstoffen liefern, die er sparsam
dosiert abgibt, ohne das Wasser
zu belasten. Darüber hinaus werden die
unterschiedlichen Schichten eines
guten Bodengrundes von zahlreichen
Mikroorganismen besiedelt, die Nährstoffe
für Pflanzen erschließen und Abbauprodukte
im Aquarium zersetzen. Diese
Anforderungen erfüllt auf ideale Weise amtra
plant depot.
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| Chelate |
Die Familie der
Komplexbildner oder Chelate ist eine sehr
unterschiedliche Gruppe von i.d.R. organischen
Verbindungen, die in der Lage sind, die
Reaktions- und Lösungseigenschaften von
unterschiedlichen Verbindungen zu beeinflussen.
Eingesetzt werden diese Verbindungen z.B. in
amtra care, um
Schwermetallverbindungen im Wasser durch
Ausbildung eines heterocyclischen Ringes, der
wie eine Schutzhülle wirkt, unschädlich zu
machen.
Eine andere
Qualität der Komplexbildner betrifft den Schutz
von oxydationsempfindlichen (Pflanzen)Nährstoffen.
So wirken Komplexbildner in
amtra aquariumdünger, als
Sauerstoffschutz für eine Vielzahl empfindlicher
Nährstoffverbindungen, wie z.B. Fe2+ in
Flüssigdüngern und sorgen mit ihrer Wirkung
dafür, dass essentielle Pflanzennährstoffe auch
in pflanzenverfügbarer Form den Wasserpflanzen
zur Verstoffwechselung zur Verfügung stehen. In
natürlichen Gewässern übernehmen z.B.
Huminstoffe und andere organische Verbindungen
Komplexbildner-Aufgaben. |
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| Chitin
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Chitin besteht aus langen Glukosaminketten, ist nicht wasserlöslich
sowie geruch- und farblos. Es ist der wichtigste Bestandteil der Cuticula, also der Körperdecke bei Insekten und Krebsen.
Die Cuticula bildet das Exoskelett, welches dem Körper Form und Stabilität gibt und allgemein als Chitinpanzer bekannt ist.
Seine Festigkeit ist das Ergebnis der Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Chitinketten und kalkartigen Einlagerungen.
Da sich die krebsartigen Tiere im Verlauf ihres Lebens mehrmals häuten, also den Chitinpanzer abwerfen und durch einen neuen, in der Regel größeren Panzer ersetzen, muß das Chitin immer wieder neu im Organismus gebildet werden, wodurch ganz bestimmte Anforderungen an die Ernährung der Krebse gestellt werden. |
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| Chlor (Cl) |
Zu hohe Chloranteile im Leitungswasser können bei Aquarienfischen zu Vergiftungen führen. Deshalb sollte Leitungswasser immer vor der Verwendung für Wasserwechsel bzw. Neueinrichtungen aufbereitet werden. Siehe amtra care. |
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| CO2 |
Siehe
Kohlendioxyd |
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| Costia
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Costia
ist einer der wichtigsten Parasiten bei Süßwasserfischen.
Der Name ist allerdings veraltet - der seit
mehreren Jahren korrekte Name ist nun Ichthyobodo
necator.
Es
handelt sich um einen einzelligen Parasiten
aus der Gruppe der Flagellaten, der die Haut
und die Kiemen besiedelt und dort zu Reizungen
und Entzündungen mit Trübung und vermehrter
Schleimbildung führt. Costia ist ein
sogenannter Schwächeparasit, der durch z.B. schlechte
Wasserqualität oder übermäßigen Stress
geschwächte Fische erheblich schädigen kann.
Zur Bekämpfung siehe amtra medic 1,
amtra medic 2
und
amtra medic 4.
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Danios |
Obwohl diese Bärblinge nun schon über hundert
Jahre ohne Unterbrechung im Aquarium gehalten
und gezüchtet werden, stecken sie immer noch
voller Geheimnisse. Ständig werden neue Arten
entdeckt und beschrieben. Weil sie leicht und
produktiv zu züchten sind, wurden die Biologen
schon früh auf die Danios aufmerksam. Unzählige
wichtige Grundlagen der Entwicklungsphysiologie
und Genetik wurden an Zebrabärblingen erforscht,
die Gentechnik u.a. mit Zebrabärblingen
entwickelt. Heute gibt es sogar transgene
Zebrabärblinge, denen das Gen einer
Leuchtquallenart eingepflanzt wurde. Diese
Fische leuchten auf, wenn bestimmte Chemikalien
im Wasser sind und warnen so vor Schadstoffen.
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| Denitrifikation
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Die
Denitrifikation bezeichnet den unter anaeroben
Bedingungen ablaufenden mikrobiologischen
Stoffumsatz, der Nitrat stufenweise bis zum
gasförmigen Stickstoff reduziert:
Das
hierfür benötigte, sauerstoffarme Milieu
wird im Aquarium im wesentlichen in unteren
Schichten des Bodengrunds oder aber in Filtern
erreicht, bei denen der Austausch bzw.
Durchlauf mit sauerstoffhaltigem Wasser stark
verringert ist.
Im Unterschied zur Nitrifikation kann die
gesamte Denitrifikation von einem einzigen
Organismus (Bakterium) durchgeführt werden.
Die Reaktion ist also nicht vom Vorhandensein
zweier verschiedener Bakterienstämme abhängig.
An der Umwandlung des Nitrat-Stickstoffs sind
Bakterien beteiligt, die man allgemein als
Denitrifikanten bezeichnet.
amtra
plant depot Bodengrund erreicht
aufgrund seiner Körnung eine
besonders hohe Denitrifikationsleistung. |
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| Detritus
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Unter Detritus (lat.: Abfall) versteht man im Allgemeinen verschiedene organische Zerfallsprodukte, die in einem Aquarium anfallen. Diese können zum einen aus abgestorbenen Pflanzen oder Futteresten, zum anderen aus Stoffwechselausscheidungen der Tiere und Organismen resultieren. Diese Verbindungen werden zunächst von Destruenten (Würmer, Schnecken u.ä.) und im weiteren Verlauf des Stoffumsatzes von Bakterien, Pilzen u.ä. zu anorganischen Stoffen umgebaut, welche dann letztlich wieder dem Stoffkreislauf zugeführt werden können.
Zu den Detritusfressern gehören fast alle Krebse und Krabben.

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| Eichenextrakt |
... ist ein natürliches Mittel zur Senkung des pH-Wertes, um z.B. für Zierfische aus tropischen Weichwassergebieten optimale Lebensbedingungen zu schaffen. Siehe auch amtra eichenextrakt. |
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| Einlaufzeit |
Normalerweise beträgt die so genannte Einlaufzeit des Biofilters in einem frisch eingerichteten und befüllten Aquarium mindestens 3 - 6 Wochen. Erst dann haben sich im Filter genügend Mikroorganismen angesiedelt, um wirkungsvoll Schadstoffe herauszufiltern und zu verstoffwechseln. Die Einlaufzeit kann mit amtra clean starter deutlich verkürzt werden. Siehe auch amtra easy start kit. |
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| Eisen |
... ist ein für alle Lebewesen und Pflanzen lebensnotwendiges Element. Während der Eisenbedarf der Fische in der Regel durch das Futter gedeckt wird, leiden Wasserpflanzen oft unter Eisenmangel, der zum Verlust der grünen Blattfärbung mit folgender Welkeerscheinung führt. Bei regelmäßiger Verwendung eines Düngers ist zu beachten, daß das Eisen in pflanzenverwertbarer Form (Fe2+) stabil vorliegt. Siehe amtra Aquariumdünger und amtra laterit kugeln bzw. amtra laterit granulat.
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Entkalkung, biogene |
...siehe
Biogene Entkalkung |
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| Fadenalgen
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Fadenalgen
werden sowohl im Aquarium als auch im
Gartenteich oftmals zur Plage. Systematisch
betrachtet, gehören sie zu den niederen
Pflanzen und werden dem Stamm der Grünalgen (Chlorophyta)
zugeordnet. Bisher sind etwa 8000 Grünalgenarten
bekannt, von denen ein Großteil im Süßwasser
beheimatet ist. Ihre Fortpflanzung kann sowohl
auf geschlechtlichem Wege als ungeschlechtlich
erfolgen.
Arten
der Gattungen Ulothrix, Spirogyra
und Cladophora stellen für viele
Gartenteichbesitzer im Frühjahr und Sommer
regelmäßig ein großes Ärgernis dar, wenn
sie sich massenhaft vermehren und teilweise
regelgerechte Algenteppiche bilden.
Zur
Beseitigung der akuten Algen im Aquarium oder
Teich hilft amtra
algenmaster. Zur Vorbeugung dienen
amtra
algencontrol oder amtra
biopond algencontrol.
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| Fettsäuren |
Fettsäuren sind zentraler Bestandteil aller Fette.
Insbesondere aber die ungesättigten Fettsäuren,
von denen es unzählige verschiedene Arten
gibt, spielen eine entscheidende Rolle bei der
Gesunderhaltung der Fische. Sie sind zum
Beispiel ein wichtiger Baustein von Membranen,
die die Zellen und Zellorganellen schützen
und erst deren reibungslose Funktion ermöglichen.
Von besonderer Bedeutung sind ungesättigte Fettsäuren für
den Zellaufbau und die Zellfunktionen. Hierbei
handelt es sich um eine besondere chemische
Struktur. Diese ungesättigten Fettsäuren
sind oftmals essentiell, d.h. der Organismus
kann diese lebensnotwendigen Substanzen nicht
bilden, sondern muss diese mit der Nahrung zuführen.
Besonders reich an ungesättigten Fettsäuren sind Fischöle,
planktische Organismen und Insekten.
Auch amtra
premium frost in verschiedenen
Sorten ist besonders reich an diesen ungesättigten
Fettsäuren.
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| Flagellaten |
... sind einzellige Parasiten, die auf der Haut und den Kiemen (z.B. Costia etc.), aber auch im Blut (z.B. Trypanosoma) oder im Magen- und Darmtrakt (z.B. Hexamita etc.) parasitieren und bei Massenbefall die betroffenen Tiere massiv schädigen. Bezüglich ihrer Bekämpfung siehe amtra medic 5. |
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| Filtermaterial |
Geeignetes Filtermaterial ist die wichtigste Grundlage sowohl der mechanischen als auch der biologischen Wasserfilterung. Die wiederum ist die Voraussetzung für eine gesunde und einwandfreie Wasserqualität. Daher muß das Filtermaterial einerseits Schmutzpartikel binden und andererseits für die wichtigen Bakterien im biologischen Filter optimale Besiedlungsvoraussetzungen bieten. Die wichtigsten Kriterien dazu sind eine leicht angeraute und eine möglichst große Oberfläche. Siehe amtra system: Filtermaterial. |
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| Filtersystem |
Der Filter ermöglicht den Einsatz verschiedener Filtermaterialien zur Beseitigung von Schwebstoffen und organischen Abbauprodukten. Schwebende Teilchen werden mechanisch gebunden. Die biologische Reinigung (Abbau der organischen Substanzen) wird durch eine möglichst intensive Besiedlung des Filtermaterials mit Bakterien erreicht. |
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| Fischbesatz |
Überbesatz schadet dem biologischen Gleichgewicht im Aquarium. Faustregel: 5 - 10 cm Fisch auf 10 Liter Wasser. Dabei gilt: je kleiner die von Ihnen gehaltenen Fische sind, desto näher können Sie an die Obergrenze (10cm) dieser Faustregel gehen und umgekehrt. |
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| Flossenfäule |
Das sehr feine Gewebe der Flossenhäute wird besonders leicht von Bakterien befallen, was dann zu Gewebseinschmelzungen führt, die bei genauerem Hinsehen leicht zu erkennen sind. Aber auch unzuträgliche Wasserwerte, wie zu hoher oder zu tiefer pH-Wert können die Symptome der Flossenfäule hervorrufen. Hierzu siehe
amtra medic 3. |
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| Flossenklemmen |
Als Flossenklemmen bezeichnet man, wenn die Fische ihre Flossen, insbesondere die Rückenflosse nicht aufstellen, sondern fest an den Körper klemmen. Dies deutet, besonders in Verbindung mit unruhiger Verhaltensweise und vermehrtem Scheuern, auf eine Infektion der Haut hin. Aber auch bei Unwohlsein und schädlichen Wasserinhaltsstoffen tritt dieses Symptom auf. Siehe amtra medic 3. |
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| Formalin
/ Formaldehyd
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Formaldehyd (HCHO) ist ein wasserlösliches Gas,
das in speziellen Apparaturen zur Sterilisation verwendet werden kann. Als 35 % Lösung in Wasser wird es als Formalin bezeichnet. Formalin ist stark konservierend und desinfizierend. In 0,5 - 5 % Lösung kann Formalin auch als Desinfektionsmittel verwandt werden,
ist allerdings haut- und schleimhautreizend und kann allergische Entzündungen und Ekzeme hervorrufen.
Von der früher üblichen Verwendung von
verdünntem Formalin als Badebehandlung zur Bekämpfung von Ektoparasiten bei Zierfischen ist aus Gründen der Gefährlichkeit gegenüber dem Fisch und den handelnden Personen unbedingt abzuraten.
Heute gibt es je nach Erkrankung differenzierte und geeignete Behandlungsmethoden,
zum Beispiel in der amtra medic
Produktreihe.
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| Frostfutter |
... besteht aus natürlichen Futterorganismen, die durch Frostung schonend konserviert werden. Sie enthalten bei sinnvoller Zusammensetzung und Kombination eine optimale Nährstoffzusammensetzung. Die Fische reagieren mit hoher Akzeptanz. Durch die hohe Verdaulichkeit wird die Wasserbelastung reduziert. Siehe amtra frost und amtra sano. |
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Gammarus 
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Der Gammarus (Gammarus
pulex) oder Bachflohkrebs gehört zur Ordnung der
Flohkrebse. Er lebt im Süßwasser, in Seen,
Mooren und fließenden Gewässern Europas und
Asiens. Die meisten Individuen leben in Ufernähe
bis zu einer Tiefe von 2 m bei hohen
Sauerstoffgehalten. Die Männchen sind bedeutend
größer als die Weibchen.
Gammarus sind ein
begehrtes Naturfutter für größere Zierfische wie
Cichliden und Kois, aber auch für Molche,
Kröten, Frösche und Schildkröten. Durch den
niedrigen Schmelzpunkt des Fettes der Gammarus
sind die Fische optimal versorgt. Gammarus sind
reich an natürlichen Carotinoiden, welche für
besondere Farbenpracht und Vitalitat zuständig
sind.
Durch besonders
schonende Trocknung für amtra Gammarus (trocken)
bzw. durch kurzes Brühen und anschließende
Schockfrostung für amtra frost
Bachflohkrebse bleiben wichtige
Inhaltsstoffe erhalten. Ein besonderer
Leckerbissen sind amtra premium live
Gammarus - Lebendfutter.
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| Gesamthärte (dGH) |
Die so genannte Gesamthärte des Wassers ergibt sich durch die enthaltenen Anteile von Calcium- und Magnesiumsalzen. Da nicht alle wasserlebenden Organismen dieselbe Gesamthärte bevorzugen und das Leitungswasser je nach Quellgebiet verschiedene Härtewerte hat, kann es sinnvoll oder gar notwendig sein, die Gesamthärte zu erhöhen oder zu senken. Optimale Lebens-bedingungen für Zierfische und Pflanzen lassen sich durch eine entsprechende Wasseraufbereitung erreichen, z.B. mit amtra trop. Um der Gefahr eines Säuresturzes bei sehr geringer Gesamthärte vorzubeugen, sollte der pH-Wert mit amtra pH constant stabilisiert werden.
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Grünalgen |
Die Grünalgen (Chlorophyta)
sind eine Gruppe von mehrheitlich aquatischen "niederen"
Pflanzen (Plantae), die zu über 90% im Süßwasser
vorkommen. Im Gartenteich treten Grünalgen
typischerweise als fädige, gelb-grüne „Algenkissen“
im Frühjahr auf (u.a. Spirogyra). Andere
Grünalgenarten (z.B.Cladophora) können bei
vermehrtem Nährstoffangebot und bei
Neueinrichtungen von Aquarien auftreten.
Grünalgen sind generell ein Indikator für gute
Wasserqualität, können jedoch auch bei erhöhten
Nitrat- und Phosphatwerten vermehrt auftreten.
Um bei der Bekämpfung der Algen die
Wasserpflanzen in Aquarium und Teich möglichst
wenig zu stressen oder zu schädigen, sollte man
nur schonende Mittel einsetzen. +++
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| Gyrodactylus |
Siehe
Hautsaugwürmer |
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| Hautinfektionen, bakterielle |
... gehören zu den häufigsten Erkrankungen bei Zierfischen. Sowohl Viren, vor allem aber auch Bakterien, Pilze und Parasiten können die Haut befallen. Behandlungen im Frühstadium sind immer am erfolgreichsten, z.B. mit amtra medic 4, im fortgeschrittenen Stadium z.B. mit amtra medic 3. |
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| Hauttrübungen |
... entstehen, wenn die Haut verstärkt Schleim bildet. Zum Beispiel, um Erreger abzuwehren, von denen sie befallen wurde (Hautinfektion). Aber auch beim Vorliegen verschiedener Giftstoffe im Wasser, oder durch einen Säuresturz, kommt es zu massiven Hauttrübungen. Weißliche, durchscheinende Stellen auf der Haut werden meist durch Parasiten hervorgerufen. Siehe amtra medic. |
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| Hautsaugwürmer
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Der Hautsaugwurm,
allgemein auch als Gyrodactylus bekannt, ist
einer der häufigsten Fischparasiten und kommt
sowohl im Aquarium als auch bei Fischen im
Gartenteich vor. Er ist im Gegensatz zu den
Kiemensaugwürmern kein Eierleger sondern ein
lebendgebärender Wurm. Eine sichere
Befallsdiagnose ist im allgemeinen nur mit dem
Mikroskop möglich, da die Krankheitssymptome
sehr unspezifisch sind (Scheuern, vermehrte
Schleimbildung der Haut). Sehr geringe
Befallsraten sind kein Grund zur Beunruhigung,
wogegen starke Befallsintensitäten unbedingt
therapiert werden sollten. Die bekanntesten
Arzneimittel sind das apothekenpflichtige
Flubenol, aber auch mit Chloramin T (amtra
medic 3) und mit Formalin können sehr
gute Therapieresultate erzielt werden. |
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Heterotroph
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Siehe
Phototroph |
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| Huminsäuren |
... sind organische, natürlich entstandene, schwache Säuren, mit günstigen Eigenschaften auf zahlreiche Lebensfunktionen des Fischorganismus. Sie stabilisieren die Schleimhaut und sie binden wichtige Spurenelemente und machen diese somit für den Fisch verfügbar. Siehe amtra torfgranulat. |
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| Ichthyophthirius-Infektion |
... (auch Grieskörnchen- oder Pünktchenkrankheit genannt): An den Flossen und auf der Haut sind weiße Pünktchen zu erkennen, die in Ihrer Größe bis zu ca. 0,5 mm Durchmesser annehmen. Um ein rasantes Fortschreiten der im Spätstadium tödlichen Krankheit zu verhindern, empfiehlt sich eine frühzeitige Behandlung mit z.B. amtra medic 1. |
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Jade |
Der Jadestein ist typischerweise von mehr oder
weniger kräftigem Grün, kommt aber auch in Gelb,
Grau, bläulich, rötlich, Braun und Elfenbeinweiß
vor. Die starke Farbvariation beruht darauf,
dass es sich um eine Mischung zweier Minerale
handelt, dem Jadeit und dem Nephrit, die in ganz
spezieller Menge und Struktur auftreten müssen,
um als Jade zu gelten. Jade selbst ist also kein
Mineralname.
Um den Namen Jade tragen zu dürfen, müssen beide
als Aggregate vorliegen, das heisst, in Form
kleinster, verzahnter Körner oder verfilzter
Fasern.
In China ist Jade schon seit mindestens 5.000
Jahren in Gebrauch; mit der Zeit entwickelte
sich ein regelrechter Kult darum. So galten
daraus hergestellte Kunstgegenstände und Schmuck
als Glücksbringer und standen hoch im Kurs.
In der Verwendung für die Aquaristik ist die
Unempfindlichkeit von Vorteil. Der Stein gibt
keine Stoffe ans Wasser ab und ist so auch ideal
in Weichwasserbecken dekorativ einzusetzen. |
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| Kahmhaut
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Eine
Kahmhaut besteht aus Bakterien und anderen
Mikroorganismen, die durch zu hohe Nährstoffkonzentrationen
an der Wasseroberfläche optimal wachsen können.
Eine Kahmhaut sieht nicht nur unschön aus, sie
kann auch den Gasaustausch an der
Wasser/Luft-Grenzfläche behindern. Eine stärkere
Oberflächenbewegung kann Abhilfe schaffen,
z.B. mit speziellen Bewegungspumpen wie der SELZLE
powerwave. Diese zerstören
nicht nur die Kahmhaut, sie verhindern auch
durch eine bessere Wasserdurchmischung die Nährstoffansammlung
an der Oberfläche. Sinnvoll kann auch ein
Oberflächenabsauger eingesetzt werden. Über
diesen wird Oberflächenwasser samt Kahmhaut
in den Außenfilter abgesaugt. |
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| Karbonathärte (dKH) |
... gibt an, wie viele Karbonate im Wasser gelöst sind. Die Karbonate sind der wichtigste pH-Puffer im Wasser. Die Karbonathärte wird daher auch als das Säurebindungsvermögen des Wassers bezeichnet. Einige Fischarten, z.B. Cichliden aus dem Malawi- oder dem Tanganjikasee, benötigen Wasser mit besonders hoher Karbonathärte. Da Leitungswasser aus Gegenden mit kalkarmen Böden in der Regel eine zu niedrige Karbonathärte aufweist, kann eine behutsame Aufhärtung des Wassers erforderlich sein. Siehe amtra kh aktiv.
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| KHV
|
...siehe
Koi-Herpesvirus |
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| Kiemeninfektionen |
... werden durch Bakterien oder Parasiten hervorgerufen. Als häufigste Erreger kommen Flagellaten (Costia) und Kiemenwürmer in Betracht. Anfangssymptome sind an beschleunigter Atmung und einer Schwellung des Kiemengewebes erkennbar (Kiemenschwellungen). Eine Behandlung im Frühstadium kann je nach Ursache mit amtra medic durchgeführt werden. |
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| Kiemenschwellungen |
... sind das Anfangsstadium von (Kiemeninfektionen). Durch verstärkte Schleimbildung versucht der Organismus, die Krankheitserreger zu beseitigen. Behandlung zum Beispiel mit amtra medic 4. |
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| Kiemenwürmer |
... beeinträchtigen die Atmung der Fische, indem sie auf den Kiemenblättchen parasitieren. Der Befall der Kiemen ist von außen nur schwer zu erkennen. Eine beschleunigte Atmung legt den Verdacht auf Kiemenwurmbefall nahe. Siehe amtra medic 4. |
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| Knoblauch
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Knoblauch
soll in der
Zierfischernährung über eine positive
Beeinflussung des gesamten Stoffwechsels -
insbesondere durch eine Verbesserung der
Durchblutung - die allgemeine Krankheitsabwehr
im Fisch deutlich erhöhen. Über
das Futter kann Knoblauch
gegen die bei Fischen häufigen und lästigen
Darmparasiten wie Fräskopfwürmer und
Hexamita eingesetzt werden. Daher ist es
sinnvoll, als vorbeugende Maßnahme gegen
Darmparasiten in regelmäßigen Abständen
(z.B. 1x pro Woche) Mückenlarven mit
Knoblauch zu füttern. Da Knoblauch von
Fischen gerne gefressen wird, verbessert er
die Futteraufnahme bei vielen Fischarten und führt
dazu, dass schlecht fressende Fische bei Kräften
bleiben. Ob
frischer Knoblauch oder Knoblauchpulver ist im
Grunde unerheblich. Wichtig ist vor allem der
Aliingehalt, der je nach Herkunft und Art bei
0,5 -1,5% liegt und der für die vielen günstigen
Wirkungen verantwortlich ist. Der in amtra
frost "Mückenlarven mit Knoblauch"
verwendete Knoblauch liegt stets über 1,3%
Aliingehalt! |
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| Kohlendioxyd
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Kohlendioxyd
ist neben Stickstoff und Sauerstoff das
wichtigste Gas im Wasser. Es gelangt über die
Luft und als „Abfallprodukt“ der Atmung
von Fischen, Pflanzen, aber auch den wichtigen
Filterbakterien ins Wasser, wo es als Kohlensäure
vorkommt und entscheidend zur natürlichen
Einstellung (Senkung) des pH-Wertes
beiträgt. Desweiteren
steht die Kohlensäure in direkter Beziehung
zur Karbonathärte,
die im Aquarienwasser den wichtigsten Puffer für
den pH-Wert darstellt. Hauptkonsument
des Kohlendioxids im Aquarium sind die
Wasserpflanzen, für die sie der wichtigste Nährstoff
ist. Ca.
10 mg/l CO2 sollten für einen
gesunden Pflanzenwuchs, aber auch im Interesse
der Fische nicht unterschritten und etwa 60-80
mg/l sollten nicht überschritten werden.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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| Koi-Herpersvirus
(KHV)
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Das Koi-Herpesvirus verursacht eine hochgradig ansteckende Infektionskrankheit ausschließlich bei Fischen der Art
Cyprinus carpio, also Koi und Karpfen.
Die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit beträgt 8 – 14 Tage. Erkrankungen treten lediglich bei 17°C bis 28°C Wassertemperatur auf und führen bei bis zu 90% der Tiere innerhalb weniger Tage zum Tod.
Die Tiere werden apathisch, fressen schlecht und magern innerhalb kürzester Zeit extrem ab, so dass die Augen tief in die Augenhöhlen einsinken. Gleichzeitig kommt es zu massiven Kiemenentzündungen mit daraus resultierender stark erschwerter und beschleunigter Atmung. Typisch sind auch die sandpapierartigen Auflagerungen der Haut.
Eine Therapiemöglichkeit besteht nicht. Lediglich eine sofortige Temperaturerhöhung auf ca. 30°C über 3 bis 4 Wochen kann die Krankheit zum Stillstand bringen.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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| Kupfer
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...
ist ein Halbedelmetall und als Spurenelement für Fische und Pflanzen unverzichtbar. Da es im Wasser immer in Spuren vorliegt, ist ein Mangel praktisch auszuschließen. Geringe Überdosierungen können jedoch bereits starke Giftwirkung entfalten und das
biologische Gleichgewicht so stören, dass Fische und Pflanzen permanent kümmern oder akut absterben.
Wesentliche Quellen überhöhter Kupferwerte im
Aquarium sind hauptsächlich Kupferrohre in der Hauswasserleitung und kupferhaltige Algenbekämpfungsmittel.
Insbesondere bei niedrigen pH-Werten und geringen Wasserhärten werden erhöhte Kupferwerte zur massiven Gefahr. Daher sollte der Kupfergehalt des Aquarienwassers niemals 0,03mg/l übersteigen.
Aus diesem Grund bietet amtra mit amtra algenmaster
ein kupferfreies Mittel zur Algenbekämpfung.
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| Laichverpilzung |
... erkennt man daran, daß der Laich trüb wird. Befruchtete Eier neigen zur Verpilzung und sterben dann ab. Um einen Befall von gesunden Eiern zu vermeiden, ist eine Behandlung, zum Beispiel mit amtra medic 2, erforderlich. |
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| Laterit |
Siehe Tropenlaterit. |
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| L-Carnitin
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L-Carnitin wird natürlicherweise vom Fisch gebildet und ist ein lebenswichtiger Wirkstoff im Energiestoffwechsel. Vor allem Jungfische und Fische in Stresssituationen können mitunter nicht genügend L-Carnitin freisetzen, so dass es zu Mangelerscheinungen wie verzögertem Wachstum, gestörtem Allgemeinbefinden und erhöhter Infektionsanfälligkeit kommt. Daher sollte vor allem in der Jungfischernährung auf eine ausreichende Carnitin Versorgung geachtet werden.
Die Futterorganismen in amtra sano junior
und amtra
premium vit werden deshalb vor der Cryovac-Frostung mit L-Carnitin angereichert.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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Lebendfutter |
Lebendfutter spielt
in der modernen Zierfischhaltung und Zucht eine
nicht mehr wegzudenkende Rolle. Als Lebendfutter
bezeichnet der Aquarianer vornehmlich
planktische Organismen tierischen Ursprungs. Das
in den Anfängen der Aquaristik oft als
Tümpelfutter bezeichnete Lebendfutter, zeichnet
sich besonders durch die ihm eigenen
essentiellen Verbindungen und speziellen Enzyme
aus. Z.B. vermögen diese Kleinstlebewesen in
ihrem Verdauungstrakt pflanzliche Stoffe zu
verdauen. Fische nutzen durch Verzehr dieser
Organismen deren Verdauungsenzyme um pflanzliche
Nahrung zu verwerten, für die ihnen eigene
Enzyme fehlen. Daher ist Lebendfutter besonders
auch für eine Ernährung heikler oder aber
geschwächter Fische wertvoll.
Die Fütterung mit
Lebendfutter als wöchentliche Abwechslung auf
dem Speiseplan aller Zierfische ist aus
ernährungsphysiologischer Sicht ratsam.
Um das Risiko des Einschleppens von
Krankheitserregern bzw. unerwünschten
Fremdorganismen zu vermeiden, sollte man
geprüfte Markenqualitäten wie z.B. amtra premium
live verfüttern.
amtra premium live geht zudem noch
einen Schritt weiter und reichert die
Lebendorganismen zuzüglich noch mit
verschiedenen Diäten z.B. aus Astaxanthin und L-Carnitin
an, um so ein Maximum an exklusiven
Futterergänzungsstoffen den Fischen zukommen zu
lassen. |
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| Leitfähigkeit, elektrische |
Unter der elektrischen Leitfähigkeit versteht man die Summe der im Wasser gelösten Ionen. Da Ionen immer entweder positiv oder negativ geladen sind, leiten sie den elektrischen Strom, daher auch die Bezeichnung elektrische Leitfähigkeit oder Leitwert. Je mehr Ionen im Wasser vorkommen, um so höher ist die Leitfähigkeit. Gleichzeitig mit der Leitfähigkeit steigt auch der osmotische Druck des Wassers.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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| Lochkrankheit |
Bei Cichliden auftretende Krankheit, bei der sich Löcher am Kopf oberhalb und zwischen den Augen bilden. Fertigt man ein Abstrichpräparat von diesen befallenen Stellen an, findet man in der Regel einen starken Flagellaten-Befall unter dem Mikroskop. Ein Mineralstoffmangel als Ursache wird seit langem diskutiert. Daher sollte man neben einer gezielten Therapie (amtra medic 5) mit besonders hochwertiger Ernährung (amtra sano) diese Ursache ausschließen. |
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| L-Welse
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Als L-Welse bezeichnet man wissenschaftlich noch unbeschriebene Welse aus der Familie der Loricariidae (Harnischwelse). Die L-Nummern wurden 1989 von Rainer Stawikowski (DATZ) und Arthur Werner ins Leben gerufen.
Von dieser Zeit an bis heute kommen immer wieder neue, bisher unbekannte, wissenschaftlich unbeschriebene Harnischwelse zu uns. Aufgrund der Mannigfaltigkeit der verschiedenen Neu-Importe entschied man sich den Welsen zunächst Nummern zuzuordnen, um sie dann zu einem späteren Zeitpunkt wissenschaftlich zu bestimmen.
Bisher sind ca. 350 L-Nummern an die verschiedenen Welsarten vergeben. Ähnliches gilt für die von dem Magazin „Das Aquarium“ seit 1992 vergebenen LDA-Nummern.
Weitere Informationen über Welse, deren Haltung und Ernährung
finden Sie hier >>> |
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| Malachitgrün
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Obwohl
das Malachitgrün im Grunde gar kein
Arzneimittel ist, sondern ein reiner
Farbstoff, ist es in der Zierfischmedizin
praktisch unentbehrlich. Das verdankt dieser
Wirkstoff der Eigenschaft, dass Ichthyophthirius
multifiliis, der Erreger der gefürchteten
Weißpünktchenkrankheit praktisch nur durch
Malachitgrün sicher zu bekämpfen ist.
Daneben
hat Malachitgrün aber auch gute Wirksamkeit
bei der Pilzbekämpfung, vor allem gegen Saprolegnia,
und wird daher auch genutzt, um das Verpilzen
von Fischgelegen zu verhindern. Selbst einige
Bakterienarten und viele Protozoen (einzellige
Parasiten) vertragen Malachitgrün nicht und können
daher mit Malachitgrünbädern erfolgreich bekämpft
werden. Bei hohen pH-Werten und durch
Lichteinfluss wird Malachitgrün schnell
abgebaut und muß daher während einer in der
Regel 5-tägigen Behandlung 2 bis 3–mal
nachdosiert werden.
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| Mbunas |
Unter diesem Begriff
versammeln sich 11 verschiedene Gattungen von
felsbewohnenden lebhaften Buntbarschen des
Malawisees, die sich vom Aufwuchs und den darin
lebenden Kleinstorganismen ernähren. Alle Arten
sind ausnahmslos Maulbrüter und selbst im
juvenilen Alter schon recht prächtig gefärbt.
Ideal für die natürliche Ernährung ist
qualitativ hochwertiges Lebendfutter, z.B.
amtra premium live. |
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| Methylenblau
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... ist eine stark färbende, kristalline Substanz mit antiseptischer und desinfizierender Wirkung. In frühen Phasen von Haut- und Kiemeninfektionen mit den Parasiten Costia, Chilodonella und Trichodina haben sich Langzeitbäder mit Methylenblau bestens bewährt. Aber auch bei leichten bakteriellen und durch Pilz verursachten Hautproblemen ist Methylenblau ein erprobtes Arzneimittel, das wegen seiner günstigen Verträglichkeit vielfach eingesetzt wird.
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| Mikroorganismen |
Sammelbegriff für alle Kleinstlebewesen, wie z.B. Bakterien. Viele Mikroorganismen haben wichtige Funktionen bei der Erhaltung und Förderung des biologischen Gleichgewichts in der Natur. Sie bauen z.B. Schadstoffe ab, die aus Futterresten und Ausscheidungen entstehen, z.B. Ammoniak und Nitrit. Eine stets ausreichende Versorgung mit diesen speziellen Mikroorganismen, den Nitrifikanten, ist durch die Verwendung von amtra clean gewährleistet. |
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| Moorkien
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Moorkienhölzer sind in der Aquaristik schon
seit Langem sehr beliebt. Zum einen wegen der wertvollen Gerbstoffe und Huminsäuren,
die sie ans Aquariumwasser abgeben, zum
anderen, weil sie sehr dekorativ sind. Das Holz ist aufgrund der Eigenschaften der Moore mit einem sehr niedrigen pH-Wert und bei Abwesenheit von Sauerstoff in den mehreren tausend Jahren Lagerung konserviert. Es ist daher hervorragend für einen Einsatz im Aquarium oder auch im Terrarium geeignet.
Gerade für Fische aus Weich- und Schwarzwasserbiotopen ist die langsame Anreicherung des Wassers mit Gerbstoffen und Huminsäuren ein nicht unerheblicher Faktor für ihr Wohlbefinden, da diese Stoffe wichtige Funktionen zum Schutz der Schleimhaut besitzen und das Wasser leicht ansäuern. Darüber hinaus dienen die Wurzeln einigen Totholzrasplern unter den Harnischwelsen zur Futterergänzung und bilden durch ihre Strukturen natürliche Reviergrenzen für viele verschiedene Fischarten. |
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| Nitrat (NO-3) |
... ist ab einer Konzentration von ca. 100 mg/Liter dem Aquarium nicht zuträglich. In erster Linie fördert es unerwünschtes Algenwachstum. Bei mittlerem bis hohem Fischbesatz werden ständig Nitrat und seine Vorstufen produziert. Ein regelmäßiger Wasserwechsel sowie die zusätzliche Verwendung einer Filterung mit amtra nitrat reduct hilft, die Anreicherung des Nitrats im Aquariumwasser zu vermeiden.
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| Nitrit (NO-2)
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... ist vor allem in höheren Konzentrationen eine giftige Zwischenstufe beim Abbau von Ammoniak durch Mikroorganismen. Spezielle Bakterien (Nitrobakter) sorgen dafür, daß es schnell zu Nitrat weiterverstoffwechselt wird. Diese Bakterien sind auch in amtra clean und amtra clean starter enthalten.
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| Oodinium
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Unter
Oodinium versteht man eine parasitäre
Fischkrankheit, die im Meerwasser und immer häufiger
auch im Süßwasser auftritt. Die
verschiedenen Oodinium-Arten erzeugen am
befallenen Gewebe eine hochgradige Entzündung,
die mit einer starken Verschleimung
einhergeht. Dadurch werden die lebenswichtigen
Austauschvorgänge von Haut und Kiemen massiv
beeinträchtigt und es kommt an den befallenen
Stellen häufig zu einer sekundären
bakteriellen Besiedlung.
Einen fortgeschrittenen Oodiniumbefall erkennt
man an der Hauttrübung, die mit kleinsten weißen
Pünktchen durchsetzt ist (Samtkrankheit).
Bisher wurde diese Krankheit lediglich mit
kupferhaltigen Präparaten bekämpft - mit
allen Nachteilen für andere pflanzliche und
tierische Organismen. Nach neuesten
Erkenntnissen ist jedoch das wesentlich
fischschonendere und in amtra
medic
5 vorhandene Aminonitrothiazol
hervorragend für die Bekämpfung dieses
Parasiten geeignet.
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| Osmose
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...
ist, stark vereinfacht, der Konzentrationsausgleich zweier Flüssigkeiten durch eine Trennwand, die nur von Wasserteilchen durchdrungen werden kann.
Oder wissenschaftlich genau: Befinden sich in zwei Flüssigkeiten eine unterschiedliche Konzentration gelöster Teilchen und sind die beiden durch eine Wand (semipermeable Membran) geteilt, die nur Wasserteilchen, aber keine gelösten Stoffe durchlässt, wird das Wasser in den Flüssigkeitsteil mit der höheren Konzentration streben. Dies geschieht so lange, bis beide Teile die gleiche Konzentration erreichen. Dieser Vorgang ist Grundlage der Wasserregulation in fast allen Zellen. Insbesondere der Fisch ist ein Körper mit hoher Konzentration gelöster Teilchen (Körpersäfte), in den Wasser durch die Haut (semipermeable Membran) strömt.
In der Aquaristik wird vielfach die Technik der Umkehrosmose
verwendet. Dies ist ein zuverlässiges,
technisches Verfahren zur Herstellung von
schadstoffarmen und weichem Wasser
aus unserem Leitungswasser, das oft mit
verschiedenen Substanzen wie Nitraten,
Phosphaten, Schwermetallen,
Chlorverbindungen und
anderen Verschmutzungen in Konzentrationen
belastet ist, die für Fische bereits schädlich
sein können. Bei der Umkehrosmose wird das
Ausgangswasser mit Druck gegen eine extrem
feine Membrane (Porengröße 0,0001mm)
gepresst, die nahezu alle gelösten Stoffe wie
ein feiner Filter zurückhält. Auf der
anderen Seite tritt dann das fast salzfreie
Wasser aus, dem jetzt allerdings auch
notwendige Stoffe fehlen, wie z.B. die Härtebildner.
Für das notwendige Aufhärten des Wassers
empfehlen sich spezielle Produkte wie amtra
kH aktiv. (Das vielfach
verbreitete Verschneiden des Osmosewassers mit
Leitungswasser birgt die Gefahr, dass erneut
Schadstoffe eingetragen werden.)
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| Phosphat (PO3-4) |
... ist lebenswichtig für Aquariumpflanzen und -tiere. Zu hohe Phosphatwerte entstehen durch zu großen Fischbesatz oder Überdüngung und führen zu übermäßigem Algenwuchs. Normalwert: bis 0,5 mg je Liter Aquariumwasser. Siehe auch amtra phosphat reduct und amtra algen master.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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Phototroph |
Als phototroph
werden Organismen bezeichnet, die körpereigene
Bestandteile durch Nutzung von Lichtenergie,
Kohlendioxid, Wasser und anorganischen
Mineralstoffverbindungen aufbauen. Als
heterotroph dagegen bezeichnet man Organismen,
die ihre Energie durch Aufnahme organischer
Substanzen beziehen, welche bereits von anderen
Organismen synthetisiert wurden.
Diese Begriffe werden in der Aquaristik immer
wieder im Zusammenhang mit Algen verwendet.+++
Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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| pH-Wert |
Maß für das Kräfteverhältnis zwischen Säuren und Basen im Wasser. Der optimale pH-Wert liegt je nach Fischart zwischen pH 5 und pH 9; pH 7 ist neutrales Wasser (Verhältnis Säuren zu Basen 1:1). Bei einem ph-Wert unter 7 ist das Wasser sauer, darüber ist es alkalisch. Siehe auch amtra eichenextrakt, amtra trop und amtra pH constant.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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| Pilzinfektionen |
... können z.B. Augen, Haut, Kiemen oder den Laich von Zierfischen befallen. Pilzinfektionen sind an Ihrem weißen, watteartigen und fadenförmigen Aussehen zu erkennen. In jedem Fall ist eine sofortige Behandlung nötig, um eine Ausbreitung der Infektion auf andere Körperteile und auf den restlichen Fischbesatz zu verhindern. Siehe amtra medic 2. |
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Polyvinylpyrrolidon
(Polyvidon) |
Polyvidone werden sowohl in der Humanmedizin als
Bestandteil verschiedener Präparate zur
Wunddesinfektion und Heilungsbeschleunigung als
auch in der Veterinärmedizin verwendet.
Speziell auf dem Gebiet der Ichthyologie (Fischkunde)
haben sich diese Stoffe in der Veterinärmedizin
als Schleimhautschutz bewährt. Polyvidone
schützen den Fisch zusätzlich bei Verletzungen
und damit verbundenen Infektionen der Haut,
ermöglichen dem Fisch aber, zugleich noch
wichtige, physiologische Austauschprozesse über
die Haut aufrecht zu erhalten, ohne diese zu
verdichten oder zu verschleimen.
amtra
care enthält einzigartig Polyvidon. |
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| Propolis
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Das Bienenkittharz Propolis gehört zu den wirksamsten natürlichen Antibiotika. Propolis hat
sowohl eine antibakterielle wie auch eine antivirale
Wirkung, und im Gegensatz zu künstlichen Antibiotika können Bakterien und Viren keine Resistenz gegen Propolis entwickeln. Zudem besitzt Propolis pilzabtötende Eigenschaften und stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte.
amtra hat mit amtra premium koi erstmals Propolis in einem Frostfutter für die hochwertige
Fisch-Ernährung eingeführt.
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| Pünktchenkrankheit |
Siehe Ichthyophthirius-Infektion. |
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Purpur |
Das oder der Purpur
(aus lateinisch purpura, entlehnt aus griechisch
πορφυρά, porphyrá, Farbstoff von Schalentieren)
bezeichnet z.B. eine Farbe bzw. einen Farbstoff.
Purpur war in der
Antike eine Farbe, die nur hochgestellten
Persönlichkeiten wie Senatoren oder
Hohepriestern zustand.
Als
Purpurschnecke bezeichnet man Seeschnecken der Arten
Murex brandaris und Murex trunculus sowie
manchmal Purpura haemastoma. Diese Schnecken
sondern in einer Drüse einen gelblichen Schleim
ab, der im Sonnenlicht erst grün, dann blau,
endlich purpurn und scharlachrot wird und dabei
einen ekelhaften, lang anhaltenden Geruch
erzeugt. Zur Herstellung von einem Gramm reinen
Purpurs sind ungefähr 8000 Schnecken
erforderlich.
Während des
Trocknens musste der Stoff dem Licht ausgesetzt
werden, damit die Farbe in den gewünschten
Rotton umschlug.
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| Quarantäne
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Unter Quarantäne versteht man die Zeit, in der sich neuerworbene Fische erstmal unter besonderer Kontrolle, getrennt von den bereits im Bestand befindlichen Fischen, an die neuen Lebensbedingungen (Wasser, Futter usw.) gewöhnen sollten.
Dieser Zeitraum von meist 3-6 Wochen wird
benötigt, weil sich bestimmte Krankheitserreger erst nach einer gewissen Zeit bemerkbar machen.
Bei Wildfängen kann man zum Teil erst nach
ca. 6 Wochen sicher sein, dass sie weitestgehend parasitenfrei sind.
Sollten sich während der Quarantänezeit Krankheitssymptome bei den Fischen einstellen, sind diese gezielt im Quarantänebecken zu behandeln, bevor die Fische mit dem übrigen Bestand vergesellschaftet werden.
amtra
medic bietet eine umfangreiche und
einfache Behandlungsmöglichkeit in
Tablettenform.
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| RedOx
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Der
Begriff RedOx setzt sich aus den Anfangssilben
von „Reduktion“ und „Oxidation“
zusammen. Die RedOx-Messung gibt wichtige
Aufschlüsse über
die tatsächliche biologische Belastung des
Wassers,
Wobei nicht die absoluten Werte, sondern die
gleichbleibende Tendenz wichtig ist. Grundsätzlich
kann man sagen, je höher der RedOx-Wert, um
so unbelasteter ist das Wasser. Anhaltendes
Abtriften des RedOx-Wertes zeigt an, dass ein
unerwünschter biologischer Prozess abläuft
(toter Fisch, faulendes Dekomaterial o.ä.).
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Rosenquarz |
Rosenquarz ist ein
zur Dekoration im Aquarium sehr beliebtes
Mineral. Diese Varietät des Minerals Quarz
besitzt eine natürliche rosa Färbung. In der
Regel ist der Stein mit milchig-trüben, körnigen
Einschlüssen und Adern durchzogen. Rosenquarz
zählt zu den Halbedelsteinen. Er gibt keinerlei
Stoffe an das Wasser ab, weshalb seine
Verwendung in der Aquaristik problemlos ist.
Manche Rosenquarze bestimmter Vorkommen
verlieren ihre Färbung bereits im Sonnenlicht.
Alle anderen wie auch amtra Rosenquarz entfärben
sich erst ab 575°C.
Außerhalb der Aquaristik dient Rosenquarz zur
Herstellung von Schmuck. In der Esotherik gilt
er als starkes Liebes- und Fruchtbarkeitssymbol.
Andere Quellen sprechen auch von der Wirkung als
Strahlenabsorber (Wasseradern, Computerstrahlen). |
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| Rotalgen |
Die zum Stamm der
Rhodophyta (Rotalgen) gehörenden Algen werden in
Aquaristikkreisen oft als Braunalgen
angesprochen, was systematisch betrachtet nicht
korrekt ist, jedoch dem äußeren Erscheinungsbild
dieser niederen Wasserpflanzen Rechnung trägt.
Im Aquarium sind es die zu den Rotalgen
zählenden Bart- und Pinselalgen, die sich in
vielen Aquarien angesiedelt haben und nur schwer
wieder aus dem System zu entfernen sind.
Rotalgen siedeln oftmals auf bestimmten
Substraten, wie z.B. Steinen und Wurzeln. CO2-Mangel
in Kombination mit zu vielen Nährstoffen kann
eine Ursache für vermehrtes Pinselalgenwachstum
sein; auch zu saubere Becken mit hoher
Redoxspannung werden gern besiedelt. In jedem
Fall ist eine konsequente Behandlung mit
amtra algenmaster wirkungsvoll. |
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| Roter
Jaspis |
Roter Jaspis - auch Hornstein genannt - ist ein
i.d.R. durch Eisen –(III) rot gefärbter Quarz
und kommt je nach weiteren eingelagerten
Mineralien in unterschiedlichen Farbtönen vor.
Er kann bis zu 20 Prozent Beimengungen fremder
Substanzen wie
Tonerde,
Eisenoxid,
Eisenhydroxid und
Manganhydroxid enthalten. Da die
Menge und Verteilung dieser Beimengungen über
das Erscheinungsbild entschieden, ist der Farb-
und Varietätenspielraum des Jaspis
außerordentlich groß.

In der Aquaristik ist besonders die unter Wasser
stark leuchtende, rote Farbe sehr dekorativ. Er
ist sehr beliebt, da keinerlei Stoffe an das
Wasser abgegeben werden.
Jaspis war im Altertum bei den Griechen und
Römern ein höchst angesehenes Mineral. Im Laufe
der Jahrhunderte hat der Jaspis an Bedeutung und
Wertschätzung verloren und wird gegenwärtig zu
Siegelsteinen, Dosen, Vasen, Tischplatten,
Kannen, Mosaik, architektonischen Arbeiten etc.
genutzt.
Als Heilstein soll er den Energiefluss anregen,
Mut und Courage fördern. |
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| Samtkrankheit |
Siehe
Oodinium. |
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| Sauerstoff |
Obwohl alle wasserlebenden Tiere, Pflanzen und die meisten Bakterien den Sauerstoff zur Atmung benötigen, sollten dennoch extrem hohe Sauerstoffgehalte des Wassers vermieden werden. So sollten sowohl im biologischen System Aquarium als auch im Gartenteich sowohl sauerstoffreiche als auch sauerstoffarme Zonen vorhanden sein, wie am Beispiel des Biofilters ganz besonders deutlich wird: nur mit Hilfe hoher Sauerstoffkonzentrationen können die Nitrifikationsbakterien fischgiftiges Ammoniak in wenig gefährliches Nitrat verstoffwechseln. Die nächste Stufe dieser natürlichen Wasserreinigung, die Nitratentfernung, geschieht dann auf umgekehrtem Wege, indem unter Sauerstoffabschluß die Denitrifikanten aus dem Nitrat gasförmigen Stickstoff bilden.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
+++
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| Säuresturz |
Plötzlicher, für Aquarienfische lebensbedrohlicher Abfall des pH-Wertes. Kann bei zu geringer Karbonathärte (Süßwasser < 4° dH, im Meerwasser <8° dH) entstehen. Zur behutsamen Aufhärtung des Wassers empfiehlt sich amtra kh aktiv, zur Stabilisierung des ph-Wertes amtra pH constant. Siehe auch Gesamthärte. |
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| Schwarzwasser
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Unter
Schwarzwasser
versteht man ein sehr weiches Wasser mit
teilweise extrem tiefem pH-Wert (bis ca. pH
3,8), das durch organische Verbindungen wie
Huminstoffe und Flavosäuren tief dunkelbraun
gefärbt ist. Schwarzwasser findet man vor
allem im Amazonasgebiet Südamerikas, aber zum
Beispiel auch in weiten Teilen Malaysias und
Indonesiens.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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| Schwermetalle |
... wie z.B. Blei, Cadmium, Kupfer und Zink können bei Aquariumfischen zu schweren Vergiftungen führen. Diese Stoffe können zum Beispiel mit dem Leitungswasser in das Aquarium geraten. Da Fische auf schädliche Schwermetalle vielfach sensibler reagieren als z.B. Menschen, ist eine Aufbereitung von Leitungswasser unbedingt notwendig. Auch Wasserwechsel sollten nur mit aufbereitetem Frischwasser durchgeführt werden. Siehe amtra care. |
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| Schwimmblase
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Die
Schwimmblase ist ein wichtiges hydrostatisches
Organ und ein charakteristisches Merkmal der
Knochenfische. Ihre wichtigste Funktion ist, für den Auftrieb des Fisches zu sorgen, da sowohl der Süß-, als auch der Seewasserfisch ein höheres spezifisches Gewicht als das Wasser besitzen.
Darüber hinaus ist die Schwimmblase auch noch an anderen Sinnesleistungen der Fische beteiligt wie z.B. der Schall- und Druckwahrnehmung oder der
Lauterzeugung.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
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| Silikate
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Silikatkonzentrationen spielen im Süßwasser eine vergleichsweise geringe Rolle unter den verschiedenen Wasserparametern. Erhöhte Silikatkonzentrationen treten vermehrt nach Wasserwechseln oder bei Wasser mit hohen Mineralstoffgehalten auf. Da Silikate zu den Gerüstsubstanzen der Kieselalgen gehören und Siliziumverbindungen von diesen Algen verstoffwechselt werden, konstruiert man oft die Vermutung daraus, dass erhöhte Silikatkonzentrationen ursprünglich für vermehrtes Kieselalgenwachstum verantwortlich
sind. Da Kieselalgen aber generell zu den Erstbesiedlern von Lebensräumen gehören, spielen hier sicherlich auch Faktoren wie Lichtverhältnisse und Konzentrationen anderer Mineralstoffgruppen eine wichtige Rolle. |
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| Sodalith
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Dieser Weiß-blaue
Halbedelstein ist für die Aquariendekoration
sehr beliebt. Der Name Sodalith kommt von seinem
Natriumgehalt (engl. „sodium“ für Natrium). Der
Sodalith kommt in allen Blautönen vor, oft mit
weißen Adern. Der Sodalith sieht dem Lapislazuli
zum Verwechseln ähnlich, insbesondere, wenn er
mit Pyrit-Einschlüssen vorkommt. Der Sodalith
ist hervorragend für Dekoration von Aquarien und
Terrarien geeignet, da er keine oder wenn nur
Spuren von Kalkeinlagerungen beinhaltet.

Sein Ursprung ist
vulkanisch, er kristallisiert aus Magmen.
Vorkommen sind bis heute in Kanada, Brasilien
und den GUS–Staaten bekannt. Die
Sodalith-Struktur lässt sich als eine kubisch
dichteste Packung von 6er-Ringen in Richtung
beschreiben:

Zusammensetzung:
Na8[Al6Si6O24]Cl2,
Dichte 2,13 – 2,29.
Als
Heilstein werden ihm Blutdruck senkende und die
Aufnahme von Flüssigkeiten steigernde Wirkungen
nachgesagt; am Hals getragen soll er Beschwerden
von Hals und Stimmbändern lindern. |
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| Spirulina |
Die Süßwasser-Mikroalge Spirulina, wegen ihrer Spiralenform so genannt,
zählt systematisch betrachtet zu den Cyanobakterien und kommt bevorzugt in brackigen Gewässern, besonders in Ost-und Zentralafrika aber auch auf anderen Kontinenten vor.
Sie enthält alle essentiellen Fettsäuren einschließlich Gammalinolensäure, alle essentiellen Aminosäuren, Enzyme, Chlorophyll, verschiedene Carotinoide wie das wertvolle Beta-Carotin, sowie Eisen und Magnesium. Da Spirulina keine harte Zellwand aus Zellulose besitzt, ist die Alge leicht verdaulich und so sind Ihre wertvollen Bestandteile für den verdauenden Organismus leicht zu verstoffwechseln. Durch diese positiven Eigenschaften sowie ihrer immunmodulierenden, also die Aktivität des Immunsystems anregenden Wirkung, hat sie starke Verbreitung nicht nur in der Fischernährung gefunden.
Hohe Anteile Spirulina enthält amtra
premium frost wels und die Trockenfutter amtra
premium flakes und amtra
premium tabs. |
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| Stickstoff-Kreislauf |
Wie überall in der Natur sind biologische Prozesse eng verknüpft und was an der einen Stelle ausgeschieden bzw. abgebaut wird, dient i.d.R. anderen Organismen als Nahrungsquelle. Einen solchen Prozess beschreibt auch der
Stickstoffkreislauf: Futterreste oder sich
zersetzendes organisches Material enthalten Eiweiß. Die beim Eiweißabbau freiwerdenden Stickstoffverbindungen z.B.
Ammoniak/Ammonium,
werden von (oxidieren) Nitritbakterien zu
Nitrit verstoffwechselt, das nun seinerseits den Nitratbakterien zur Oxidation zur Verfügung
steht, wobei das Stoffwechselendprodukt das Nitrat
ist, das seinerseits wieder durch die Pflanzen verstoffwechselt werden kann und somit wieder dem Stoffkreislauf zugeführt wird.
amtra clean aktiviert den Stickstoffkreislauf durch besonders selektierte im Aquarium hochwirksame Mikroorganismen und baut die gefährlichen Schadstoffe Ammoniak und Nitrit besonders schnell ab.
+++ Zu diesem Thema gibt es Spezialwissen
+++
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| Torf |
... ist reich an Spurenelementen, Humin- und Gerbstoffen. Ins Wasser werden milde Säuren abgegeben, die zu einer schonenden pH-Absenkung führen. Die Huminsäuren üben einen vielfältigen gesundheitsstabilisierenden Effekt auf Zierfische aus. Die niedrigen pH-Werte hemmen außerdem die Algenbildung und das Bakterienwachstum. Siehe amtra spezial torfgranulat. |
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| Trockenfutter |
... ist ein künstlich hergestelltes Futtermittel für Fische, das zwar alle wesentlichen Inhaltsstoffe vereint, jedoch in mehrfacher Hinsicht aufgrund der Zusammensetzung und der technischen Behandlung qualitätvollen Naturfuttern unterlegen ist. |
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| Tropenlaterit |
... ist ein rotbrauner, stark eisenhaltiger Boden, der tropische Wasserpflanzen mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. Siehe amtra pflanzenpflege. |
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| Umkehrosmose |
Siehe
"Osmose" |
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| Ungesättigte
Fettsäuren
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Fette sind nicht nur die wichtigsten Energieträger im
Stoffwechsel - vor allem den ungesättigten
Fetten kommen elementare Aufgaben im Hormonhaushalt,
bei der Zellstabilität und der Krankheitsabwehr
zu. Ein Mangel an ungesättigten Fetten führt zu Funktionseinschränkungen oder gar Stoffwechselfehlfunktionen. Die bekannteste und
wichtigste Gruppe ungesättigter Fettsäuren in der Fischernährung
sind die Ω-3 Fettsäuren. Daher sind diese in den verschiedenen
amtra premium frost Futtermitteln enthalten.
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| UV-C
Wasserbehandlung
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Die Bestrahlung des Aquarien- oder Teichwassers mit UV-C Lampen bewirkt eine Wasserdesinfektion auf physikalischem Wege. UV-Strahlung setzt sich aus verschiedenen Wellenlängen des Lichtes zusammen. Nur die UV-C Strahlung hat die gewünschte keimtötende Wirkung. UV-A und UV-B Strahlung ist dagegen Lebensprozesse fördernd (z.B. Hautbräunung, Notwendig zur Vitaminbildung in der menschlichen Haut).
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| Wasserhärte |
Siehe Karbonathärte, Gesamthärte. |
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| Wassertrübung
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Ist das Wasser in Ihrem Aquarium einmal trübe, so stehen meist mechanische Verursacher im Vordergrund: neuer Bodengrund, frisches Filtermaterial oder dergleichen können feine Schwebeteilchen abgeben, die das Becken vorübergehend etwas trüben. In aller Regel sind diese feinen Partikel jedoch für die Fische vollkommen harmlos und setzen sich nach kurzer Zeit am Boden ab oder werden durch Qualitätsfiltermaterial aus dem Wasser entfernt. Insbesondere amtra ultra carbon ist in solchen Fällen hervorragend geeignet, kristallklare Wasserverhältnisse schnell wiederherzustellen.
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| Wasserwechsel |
Aufgrund der starken Belastung mit organischen Zerfallsprodukten muß das Aquariumwasser regelmäßig erneuert werden: Etwa alle 7 Tage sollten 10-20% des Wassers ausgetauscht werden. Vor dem Befüllen sollte die neue Wassermenge mit einem Wasseraufbereiter behandelt werden. Siehe amtra care. |
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| Wasserwerte
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Unter den "Wasserwerten" versteht man die chemischen und physikalischen Eigenschaften des Wassers. In der Fischhaltung sind insbesondere die Temperatur, der pH-Wert, die Leitfähigkeit, die Wasserhärte, bestehend aus Carbonathärte und Gesamthärte, sowie die fischgiftigen Substanzen Ammoniak, Nitrit und Nitrat von Bedeutung.
Geeignete Wasserwerte sind deshalb ein zentrales Thema in der Aquaristik, weil sie die Grundvoraussetzung für gesunde Fische und angemessenen Pflanzenwuchs sind.
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| Zeolith |
... ist ein natürliches Mineral mit hoher Ionenaustauschkapazität. Speziell ausgewählte CLINOP Zeolithe vermögen in hohem Maße Ammoniak, Phosphat und Fäulnisprodukte natürlich zu binden. Es stellt zudem ein ideales Material für die Ansiedlung von Filterbakterien dar. Die hohe katalytische Aktivität beschleunigt den natürlichen Abbau von Schadstoffen. Siehe amtra clinop zeolith. |