Die Top-Ten aus Spanien
Die Top Ten der beliebtesten Aquarienfische können wir Ihnen diesmal aus Spanien präsentieren. Die spanischen Aquarianer zeigen bei der Auswahl ihrer Lieblinge viel Geschmack und einen Hang zu farbenfrohen Fischen. Zusammengestellt wurde die Hitliste von Manuel Saez, dem Eigentümer der Firma EuroZoo 2000 aus Madrid, einem Partner des amtra / Aquarium Glaser Fischzentrums. Vielen Dank ins sonnige Spanien!
Platz 1

Paracheirodon innesi, Neonsalmler
Platz 1 der Top Ten eröffnet ein alter Bekannter: Der Neonsalmler
(Paracheirodon innesi) ist einer der beliebtesten Aquarienfische weltweit und wird wegen seiner Schönheit und leichten Haltbarkeit geschätzt. Erstaunlich ist, dass sein großer Bruder, der Rote Neon
(Paracheirodon axelrodi), keinen Einzug in die spanische Hitliste gefunden hat. Möglicherweise lässt sich dies mit der größeren Toleranz des Neonsalmlers gegenüber härterem Wasser erklären.
Platz
2

Poecilia sphenops, Schwarzer Molly
Möglichst hart und auch leicht alkalisch sollte dagegen das Aquarienwasser der beiden Lebendgebärenden von Platz 2 und 3 sein. Die Arten lassen sich gut zusammen pflegen und harmonieren auch optisch prächtig miteinander. Sowohl vom Black Molly
(Poecilia sphenops) als auch vom Platy (Xiphophorus
maculatus) gibt es vielfältige Nachzuchten. Die Kärpflinge benötigen nicht zu kleine Becken mit einem guten Filter. Übrigens zupfen sie gerne den Aufwuchs von Blättern und Steinen herunter und verhindern so ein übermäßiges Algenwachstum.
Platz
3

Xiphophorus maculatus, Platy Korallenrot
Auf den Plätzen 3 und 4 schwimmen die kleinen Goldfische. Besonders begehrt sind die Zuchtformen Komet und die bunten Schleierschwänze, wie z.B. Black Moor oder
Calico.
Platz
4

Papiliochromis ramirezi, Schmetterlingsbuntbarsch
Der Schmetterlingsbuntbarsch
(Microgeophagus ramirezi) auf dem nächsten Platz ist ein munterer Geselle, der sich nach der Eingewöhnung gerne im Becken fortpflanzt. Da er etwas empfindlich bei plötzlichem Wasserwechsel ist, sollte man hier entsprechend vorsichtig hantieren. Wegen ihrer Robustheit sind vor allem deutsche Nachzuchten gefragt.
Platz
5

Pterophyllum scalare, Skalar
Von Platz 5 grüßt uns mit dem Skalar
(Pterophyllum scalare), ein weit verbreiteter Aquarienfisch. Größter Beliebtheit erfreuen sich in Spanien Nachzuchten der Variante
„Marble Gold Head“.
Platz
6

Ancistrus dolichopterus, blauer Antennenwels
Ein besonders interessanter Harnischwels ist der Blaue Antennenwels auf Platz 6
(Ancistrus dolichopterus). Den männlichen Tieren wachsen skurril anmutende, geweihähnliche Gebilde auf dem Kopf, die dem Fisch ein geheimnisvolles Aussehen geben. Viele Harnischwelse werden mit großem Erfolg nachgezüchtet und können mehr als 10 Jahre alt werden. Damit gehören sie zu den Methusalems unter den Aquarienfischen.
Platz
7

Barbus titteya, Bitterlingsbarbe
Auf einem beachtlichen siebten Platz überrascht uns eine kleine, unscheinbare Barbe aus den Bächen Sri Lankas. Doch während der Laichzeit schmücken sich die Männchen der Bitterlingsbarbe
(Barbus titteya) mit einem intensiven Rot und verwandeln sich in schwimmende Schmuckstücke. Besonders gut kommt die prächtige Färbung bei nicht zu hellen und reich bepflanzten Aquarien zur Geltung. Diese Barbe kann übrigens im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern dieser Gruppe problemlos paarweise gehalten werden.
Platz
8

Syphysodon aequifasciatus, Diskusbuntbarsch
Nicht fehlen darf natürlich der Diskus als König unter den Aquarienfischen. In Spanien zur Zeit besonders beliebt sind die Zuchtformen
„Pigeon Blood“ und „Red Turquoise“. Fast ebenso viele attraktive Zuchtvarianten wie beim Diskusbuntbarsch gibt es bei den kleinen Vertretern der Buntbarsche.
Platz
9

Apistogramma agassizi, Agassiz Zwergbuntbarsch
Apistogramma agassizii ist ein echter Klassiker unter den höhlenbrütenden
Zwergcichliden. Die Farbform „Double Red“ wird momentan besonders oft nachgefragt.
Platz
10

Nothobranchius rachovii, Rachows Prachtgrundkärpfling
Zum Schluss finden wir in der spanischen Hitliste mit Nothobranchius rachovii noch einen wunderschönen
Killifisch, bei dem die Männchen wunderbar orangegelb und
marineblau gefärbt sind. Werden da nicht Erinnerungen an das Meer und eine aufgehende Sonne über der iberischen Halbinsel geweckt?
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