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Asiatische Stacheaale: Etwa 20 Arten der eigentümlichen Stachelaale, auch Pfeilschnäbel genannt, kommen in Asien vor. Einige davon gehören schon lange zum Standardsortiment des Zoofachhandels, andere sind echte Raritäten. Interessant sind alle. Eine kleine Auswahl wollen wir Ihnen hier vorstellen. Die Pflege aller Stachelaale ist ziemlich unkompliziert. Man sollte sich allerdings über die Endgröße, die der zukünftige Pflegling einmal erreichen kann, gut informieren. Es gibt Arten, die mit etwa 9 cm Länge ausgewachsen sind, aber auch solche, die gut einem Meter lang werden können. Untereinander und gegen andere Fischarten sind die asiatischen Arten ziemlich friedfertig. Sie ernähren sich von fleischlicher Kost, also Frostfutter, Würmer, kleine Fische etc. Großen Arten gibt man Regenwürmer, Fischfleisch und ähnlich gehaltvolle Brocken. Die Tiere sind relativ intelligent und lernen den Pfleger bald kennen. Sie nehmen dann Futter von der Pinzette oder den Fingern, doch sollte man bei sehr großen Exemplaren etwas vorsichtig sein, denn sie beißen unter Umständen kräftig zu. Nicht aus Bosheit, aber sie sind ziemlich verfressen. Viele Arten wurden im Aquarium auch schon gezüchtet. Die Weibchen sind sehr füllig in der Bauchgegend und meist etwas blasser in der Färbung. Es empfiehlt sich, mehrere Männchen pro Weibchen im Zuchtansatz zu verwenden. Aquarien mit Stachelaalen sollten sehr gut abgedeckt werden, denn die Fische werden von Zeit zu Zeit recht unruhig (vor Gewitter zum Beispiel) und wandern dann gerne aus. Alle Arten sind dämmerungsaktiv, werden aber, wenn sie einmal eingewöhnt sind, im Aquarium häufig auch tagsüber zu sehen sein. Manche Arten graben sich ganz gerne ein. Allen sollte eine Höhle als Versteck zur Verfügung gestellt werden. Die Wasserwerte spielen eine untergeordnete Rolle bei den Stachelaalen. Der in vielen Büchern zu lesende Hinweis, sie benötigten Salzzusatz, ist unnötig. Es ist lediglich bekannt, dass manche Arten auch Brackwasser nicht scheuen, doch die Mehrzahl der Individuen auch dieser Arten lebt in der Natur in reinem Süßwasser. |
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