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| Fische
für jeden Geschmack Es gibt drei Evergreens,
die die ganze Bandbreite der Aquaristik repräsentieren: ein Killifisch fürs
Artenbecken, ein Regenbogenfisch, der sich auch im
Gemeinschaftsaquarium wohlfühlt und ein Fiederbartwels,
der einiges an Know-how vom Pfleger erfordert.
Beginnen wir mit dem Killifisch: Aphyosemion gardneri, der
zur Zeit als Nachzucht erhältlich ist, ist eine
über weite Teile Westafrikas verbreitete Art. Dort
bildet er verschiedene Unterarten aus. Das oben
abgebildete Tier gehört zu einem Aquarienstamm von A.
gardneri nigerianum, dem Nigeria-Prachtkärpfling. In
AQUALOG „Old World Killis I” bildet Dr. Lothar Seegers
nicht weniger als 13 verschiedene Fundortvarianten der
Unterart ab, die teilweise sehr unterschiedlich gezeichnet
sind. Diesen Fisch, der etwa 6 cm Länge erreichen kann,
pflegt man am besten in einem gut bepflanzten, mittelgroßen
Artenaquarium. Hier bieten 3-4 Männchen und 6-8 Weibchen
ein wirklich prächtiges Bild. Im Gegensatz zu vielen
Saisonfischen ist dieser Killi durchaus langlebig und kann
im Aquarium mehrere Jahre leben. Bei der Fütterung ist
darauf zu achten, dass kein Tubifex gereicht wird.
Bunt wie ein Regenbo Nicht nur die Killifische fallen durch ihre außergewöhnlich bunten Farben auf, auch viele Regenbogenfische sind eine wahre Augenweide. Die derzeit häufiger angebotene Art Melanotaenia herbertaxelrodi hat zudem den Vorteil, dass sie bereits ab 5 cm Länge ihre schönen Farben zeigt. Mit etwa 9 cm Länge sind die Fische ausgewachsen. In der Natur kommt die Art nur in einem kleinen Gebiet in Papua-Neuguinea vor, weshalb ausschließlich Nachzuchten im Handel sind. Es sind äußerst friedliche Schwarmfische, die in einem Aquarium ab 1 m Länge ihre Schwimmkünste voll entfalten können. Gefressen wird jegliches nicht zu grobe Futter. An das Wasser stellen die Tiere kaum Ansprüche, nur allzu weich (unter 10°dGH) und sauer (unter pH7) sollte es nicht sein.
Ein Engel nur dem Namen
nach
Ein großes Aquarium mit vielen Wurzeln und schnellen Salmlern ist die richtige Unterkunft für diesen Wels. Eine starke Filterung ist nötig, um die Stoffwechselprodukte abzubauen. Die Perlhuhnwelse brauchen unbedingt Algen oder pflanzliche Zusatzkost. Außerdem wurde beobachtet, dass sie viel an den Wurzeln im Aquarium herumraspeln. Ansonsten sind sie anspruchslos, was die Fütterung anbelangt. |
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