![]() Colomesus psittacus (Südamerikanischer Kugelfisch) |
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Aquaristik kunterbunt...
Die Buntbarsche der großen afrikanischen Grabenseen (Tanganjika- und Malawi-See) sind unter den Aquarianern sehr beliebt. Zu den Fischen, die immer wieder nach dem Motto „groß, größer, großartig“ gepflegt und gezüchtet werden, steht der Tanganjika-Beulenkopf (Cyphotilapia frontosa) ganz oben in der Favoritenliste.
Die verschiedenen Varianten des Maulbrüters
werden bis zu 30 cm groß. Damit sich die Fische wohl fühlen, brauchen sie geräumige Höhlen und das Aquarium sollte nicht zu grell beleuchtet sein. Mitbewohner dürfen weder hektisch noch
aggressiv sein. Ein ausreichend großes Aquarium sollte eine Selbstverständlichkeit sein, wenn man solche Fische pflegen möchte. Gefüttert werden die sympathischen Riesen mit kräftigem Frostfutter.
In einem Gesellschaftsaquarium gibt es Fische verschiedenen Typs. Meist sind es zwei oder drei Fischschwärme, um die sich der restliche Besatz gruppiert. Als Schwarmfisch werden meist Barben, Bärblinge oder Salmler gewählt. Wer einmal etwas anderes ausprobieren möchte, dem sei der Afrikanische Schwalbenschwanzwels (Eutropiellus buffei) wärmstens empfohlen, der uns jetzt wieder verstärkt erreicht. Ein 20köpfiger Schwarm dieser unermüdlichen Schwimmer ist ein Blickfang sondergleichen. Diese Fische schwimmen übrigens auch im Aquarium immer im Schwarm umher, wogegen die meisten Barben und Salmler ja bekanntlich früher oder später das Schwarmschwimmen aufgeben und sich nur noch in Ausnahmesituationen zum echten Schwarm zusammenfinden.
Zu den Highlights größerer Gesellschaftsbecken gehört immer ein Schwarm von Prachtkopfstehern, Anostomus anostomus. Aber hier muss es wirklich ein Schwarm von mindestens 12 Tieren sein, sonst kommt es zu gefangenschaftsbedingtem Fehlverhalten und die Tiere werden streitsüchtig. Wer also über ein großes Südamerikabecken verfügt und mit diesem herrlichen Fisch liebäugelt, der sollte jetzt zugreifen. Die derzeit angebotenen Fische haben eine ideale Größe (5-6 cm), auch wenn sie noch nicht so farbenprächtig sind wie die ausgewachsenen Fische. Doch die Farbe kommt von alleine und kleinere Fische gewöhnen sich weitaus besser ein als erwachsene Tiere. |
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