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![]() Purpurkopfbarbe - Barbus nigrofasciatus |
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Barbennachzuchten aus dem Zierfischparadies Sri Lanka Den Anfang soll die Purpurkopf-Barbe machen, ein für Sri Lanka endemischer, also nur dort vorkommender Fisch. Barbus nigrofasciatus, wie sie wissenschaftlich heißt, gehört mit Sicherheit zu den farbintensivsten Aquarienfischen überhaupt – soweit es die dominanten Männchen betrifft. Den Höhepunkt ihrer Farbenpracht erreichen die Männchen etwa im dritten Lebensjahr. Damit man solch stattliche Prachtexemplare in seinem heimischen Aquarium heranzüchten kann, ist auch bei dieser Barbe eine mehrwöchige „Winterpause”, wie sie nachstehend für die Colisa-Arten beschrieben wird, empfehlenswert. Die Ernährung von Barben im Aquarium ist vollkommen problemlos, da die Fische ausgesprochene Allesfresser sind. Um Übergriffe auf die Aquarienbepflanzung zu verhindern, muss Flockenfutter für Pflanzenfresser, z.B. amtra premium Trockenfutter zugefüttert werden. Alle Barbenarten sollten im Schwarm gehalten werden. Es handelt sich bei ihnen um Freilaicher, die sich
ebenso wenig um ihren Nachwuchs kümmern, wie der nachfolgend beschriebene Malabarbärbling – es sei denn als willkommene Abwechslung auf dem Speisezettel. Nun zu einer Fischart, die schon seit längerer Zeit kaum noch im Handel war, jetzt jedoch wieder angeboten wird: Danio aequipinnatus, der Malabarbärbling. Viele Aquarianer dürften diesen friedlichen Schwarmfisch, der etwa 10 cm Länge erreichen kann, noch unter dem Namen Danio malabaricus kennen. Das ist jedoch eine andere, wenn auch sehr ähnliche Art, mit der Danio aequipinnatus früher verwechselt wurde. Es gibt nur wenige Aquarienfischarten, die ein derart rasantes Schwimmverhalten an den Tag legen, wie der Malabarbärbling. Schon deshalb und auch, weil man mindestens zehn Exemplare gemeinsam pflegen sollte, empfiehlt sich für die Fischart ein größeres Aquarium. Die Geschlechtsreife setzt bei etwa 6 cm Gesamtlänge ein. Die Paare laichen nach heftigem Treiben seitens der Männchen an feinfiedrigen Pflanzen ab. |
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