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Fliegende
Fische für jede Aquariengröße Beilbauchsalmler
sind echte fliegende Fische. Mit ihrer mächtigen
Brustmuskulatur können sie ihre Brustflossen wie Flügel
einsetzen und auf der Flucht vor Fressfeinden einen
meterlangen Schwirrflug außerhalb des Wassers durchführen.
Im Aquarium haben sie keine Feinde, dort kann man dieses
Verhalten also nicht beobachten. Aber Vorsicht: Für
oben offene Aquarien sind diese Fische nicht geeignet.
Man unterscheidet drei Gattungen von Beilbauchfischen:
Carnegiella, Gasteropelecus und Thoracocharax. Dabei
enthält Carnegiella nur kleine, Gasteropelecus
mittelgroße und Thoracocharax die ganz großen Arten.
Es ist also für jeden Aquarianer etwas passendes dabei.
Weil die Beilbäuche reine Oberflächenfische sind,
passen sie in fast jedes Gesellschaftsaquarium mit
friedlichen Fischen, in dem diese „ökologische
Nische“ noch nicht besetzt ist. Obwohl die
Beilbauchsalmler jede Futtersorte annehmen, muß man
bedenken, daß sie nur schwimmendes Futter akzeptieren.
Wer seinen Beilbäuchen einen ganz besonderen Gefallen
tun will, der züchtet für sie lebende Fruchtfliegen (Drosophila).
Beilbauchsalmler müssen immer im Schwarm gepflegt
werden, sonst werden sie sehr ängstlich. Bezüglich der
Wasserwerte sind die Fische recht anpassungsfähig,
obwohl weiches und leicht saures Wasser den natürlichen
Verhältnissen am ehesten entgegenkommt. Die Temperatur
kann zwischen 22 und 28°C liegen.
Neben
den hier vorgestellten Arten gibt es noch 3 weitere, von
denen uns jedoch leider kein Bildmaterial vorliegt.
Gasteropelecus levis ist ein relativ kleinbleibender
Beilbauch aus dem unteren Amazonas. Er unterscheidet
sich von G. sternicla durch das Fehlen von Zähnen. G.
maculatus ist im Gegensatz zu G. sternicla getupft. Und
die zweite Art der Gattung Thoracocharax, nämlich T.
securis, ist durch das Fehlen des schwarzen Flecks in
der Rückenflosse charakterisiert. |
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