Der Fisch des Monats - August 2006
 

Barren-Ziersalmler – Nannostomus espei

Top-Ten: Deutschland

Diesmal präsentieren wir in eigener Sache. Die Verkaufsschlager der letzen Monate aus unseren eigenen Zierfischanlagen unserer Schwesterfirma Aquarium Glaser.

Die Firma Glaser ist einer der größten Importeure von Aquarienfischen und exportiert nach sorgfältiger Eingewöhnung die schwimmenden Juwelen in die ganze Welt. Neben Seltenheiten und regelmäßigen Erstimporten wird die gesamte Palette der Fischarten angeboten, die für die Aquaristik geeignet sind.

 

Platz 1   


Roter Neon – Paracheirodon axelrodi

Unter den meist verkauften Fischen schwimmt der Rote Neon Paracheirodon axelrodi unangefochten auf Platz 1. Dieser hübsche Salmler ist mittlerweile ein echter Klassiker  und Sinnbild für die Faszination und Schönheit des Hobbys geworden. Bei Aquarium Glaser werden die kleinen Schwarmfische behutsam an höhere pH-Werte akklimatisiert und mehrmals am Tag gefüttert bevor sie weiterverkauft werden.

 

Platz 2   


Miniwels – Otocinclus negros

Der Miniwels ”Otocinclus negros” (es handelt sich um eine unbestimmte Art) (Platz 2) wird nicht zuletzt wegen seines Heißhungers auf Algen sehr geschätzt. Die Fischlein sind robust und vertragen sich mit fast allen anderen Aquarienbewohnern. Leider ist das Verbreitungsgebiet dieser ”Otocinclus”- Art nicht so groß, wie das der anderen Ohrgitterharnischwelse, so dass der nützliche Fisch leider nicht das ganze Jahr über beim Händler erhältlich ist.

 

Platz 3   


Barbe – Barbus denisonii

Barbus denisonii ist eine der schönsten Neuentdeckungen des Jahres und erreicht zu Recht Platz 3 der Hitliste. Die schlanken Fische sehen mit dem kräftigen orangeroten Signalstreifen wie gemalt aus. Aufgrund des sehr kleinen Verbreitungsgebietes in Südindien dürfen nur begrenzte Stückzahlen gehandelt werden. Die Barbe liebt leichte Strömung und kann gut mit anderen Fischen vergesellschaftet werden. Die Ernährung mit Trocken- oder Frostfutter ist problemlos.

 

Platz 4   


Flösselaal – Erpetoichtys calabaricus

Der Flösselaal Erpetoichthys calabaricus (Platz 4) stammt aus Zentralafrika und fasziniert durch seine urige Erscheinung und die schlangenförmige Gestalt. Die Tiere sind dämmerungsaktiv und sollten nur in einem gut abgedeckten Becken gehalten werden.

 

Platz 5   


Garnele – Caridina „Crystal Red“

Immer beliebter bei den Aquarianern werden Krebse, Krabben und Garnelen. Besonders hübsch und auch schon als Nachzucht lieferbar ist Caridina spec. ”Crystal red”. Mit der knallroten Färbung erinnert sie an tropische Seewassergarnelen, dabei handelt es sich aber um eine reine Süßwasserart.

 

Platz 6   


Schmetterlingsfisch – Pantodon bucholzi

Während die Garnelen durchaus auch in ein Gesellschaftsbecken passen, soweit keine großen Raubfische darin sind, sollte der aus Afrika stammende Schmetterlingsfisch eher im Artenbecken gepflegt werden. Pantodon bucholzi erinnert nicht nur durch sein skurilles Äußeres an einen dicken Falter, er kann sogar mit kleinen Sprüngen durch die Luft segeln. Das Becken muss deshalb immer gut abgedeckt sein. Das Futter sollte auf der Wasseroberfläche schwimmen – optimal sind Fliegen oder kleine Schaben, die gierig gejagt werden, aber auch gefrorene Mückenlarven werden nach Gewöhnung akzeptiert.

 

Platz 7   


Rotkopfsalmler – Petitella georgiae

Der Rotkopfsalmler Petitella georgiae ist ein wunderschöner Schwarmfisch für jedes Südamerikabecken. Da die friedlichen Fische bis zu 6 cm groß werden können, werden sie auch gerne als Begleitfische in Diskusbecken verwendet. Beide Arten harmonieren jedenfalls nicht nur optisch gut miteinander.

 

Platz 8   


Elefantenfisch – Gnathonemus petersi

Einen wahrlich wundersamen Fisch finden wir auf dem achten Platz der Hitliste. Gnathonemus petersi, der wegen seiner Rüsselnase auch als Elefantenfisch bezeichnet wird, besitzt ein hoch entwickeltes Gehirn und elektrische Sinnesorgane.

Die Fische wurden in der Vergangenheit zur Wasserkontrolle eingesetzt, da sie auf geringste Schwankungen der Wasserqualität reagieren und so als „biologische Alarmanlagen“ fungieren.

 

Platz 9   


Barren-Ziersalmler – Nannostomus espei

Eine aus Guyana stammende Rarität unter den Ziersalmlern ist der gebänderte Ziersalmler Nannostomus espei. Die schwimmenden Edelsteine reagieren empfindlich auf verschmutztes Wasser und fühlen sich in einem Becken mit dunklem Bodengrund und lockerem Pflanzenbewuchs am wohlsten. Da die Fischchen winzige Mäuler haben, muss das Futter entsprechend klein sein.

 

Platz 10   


Malermuschel – Unio pictorum

Ein Vertreter der Weichtiere - aber mit harter Schale - ist die Malermuschel Unio pictorum. Der Name leitet sich davon ab, dass früher die Schalen zur Anmischung von Farbe verwendet wurden. Die Muscheln filtrieren das Algenplankton im Gartenteich und helfen dadurch, das Wasser klar zu halten. Also: Ein klarer Fall für die Top Ten!


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