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Fische
fürs Gesellschaftsbecken Fische,
die in einem sogenannten Gesellschaftsaquarium gepflegt
werden sollen, müssen bestimmte Voraussetzungen
mitbringen: Sie sollten untereinander und gegen andere
Fischarten friedlich sein, ein breites Spektrum an
Wasserwerten tolerieren und sie sollten keine
Nahrungsspezialisten sein. Beginnen
wir mit einem wundervollen afrikanischen Salmler. Der
Großschuppensalmler Arnoldichthys spilopterus
(Abbildung siehe oben) kommt aus Westafrika. Die
mittelgroße Art - sie kann etwa 8 cm lang werden - fühlt
sich im Schwarm am wohlsten. Männchen und Weibchen kann
man sehr leicht an der Färbung der Afterflosse
unterscheiden. Sie ist beim Männchen stets dreifarbig
gestreift. Die Haltung ist jedem Anfänger möglich, zur
Zucht braucht man jedoch etwas Erfahrung. Das Aquarium für
diese Fische sollte mindestens 80 cm, besser noch 120 cm
lang sein. Auch für kleinere Aquarien geeignet ist hingegen der Platy (Xiphophorus maculatus), der zur Zeit wieder in der schönen Zuchtform „Bleeding Heart“ (d.h. „Blutendes Herz“) angeboten wird. Diese Zuchtform war fast ausgestorben, doch nehmen sich die Züchter wieder verstärkt der Tiere an. Die einzigartige Färbung soll in ähnlicher Form auch bei bestimmten Wildstämmen auftreten. Man sollte Platys nicht bei zu hohen Temperaturen pflegen, da sie sonst krankheitsanfällig werden.
Der Lachsrote Regenbogenfisch (Glossolepis incisus) ist eine stattliche Erscheinung, die im Laufe der Jahre auf 12 cm heranwachsen kann. Seit jüngster Zeit gibt es von dieser Art auch eine gescheckte Mutante, die ebenfalls sehr attraktiv wirkt. Vor allem in den Morgenstunden, bei der Balz, kann man sich kaum farbenprächtigere Fische denken.
Vom
Kardinalfisch, Tanichthys albonubes, aus China
gibt es zwei Farbschläge, die sich in der Zeichnung der
Rückenflosse unterscheiden. Der „klassische“
Kardinalfisch hat eine feuerrote obere Rückenflosse. Früher
glaubte man, die Form mit einem zusätzlichen gelben
Saum in der Rückenflosse sei die nahverwandte Art
Aphryocypris pooni, die später in Hemigrammocypris
lini umbenannt werden mußte. Heute wissen wir, dass
es sich nur um Farbschläge handelt und H. lini etwas
ganz anderes ist. Doch der Name „lini“ (oft falsch
„linni“ geschrieben),
hat sich eingebürgert und zwar verwirrenderweise
ausgerechnet für die Variante mit der roten Rückenflosse.
Die wunderhübschen, etwa 3 cm lang werdenden Fischchen
können auch sehr gut in ungeheizten Aquarien gehalten
werden. Beide Farbschläge sind hervorragend für
Einsteiger geeignet, zumal auch die Zucht sehr leicht
gelingt.
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