Der Fisch des Monats - November 2005
 

Blauer Antennenwels, Ancistrus dolichopterus

Die Top Ten aus Schweden

Unsere Top Ten zeigt diesmal einen Blick in die Becken der schwedischen Aquarianer. Die Aquaristik gewinnt in Schweden immer mehr Freunde und das Hobby hat einen hohen Stellenwert. Besonders beliebt sind neben den Lebendgebärenden mit ihrer unglaublichen Farbenvielfalt vor allem die Goldfische, die sowohl im Haus als auch im Gartenteich gehalten werden.

Die Liste der meist verkauften Zierfische hat uns unser schwedischer Partner die Firma Simontorp zur Verfügung gestellt, im Süden von Schweden eine große Anlage unterhält und die ganze Bandbreite der Aquaristik inklusive amtra Zubehör anbietet. Besten Dank nach Schweden!
 

1. Roter Neonsalmler, paracheirodon axelrodi

Auch im Norden Europas schwimmt der Rote Neonsalmler (Paracheirodon axelrodi) auf den ersten Platz der Hitliste. Das Glitzern des blauen Leuchtstreifens und die ruhige Ausstrahlung eines Schwarms ziehen jeden Betrachter sofort in seinen Bann. Damit sich die Fische wirklich wohl fühlen, sollte das Wasser möglichst weich sein und der pH-Wert nicht über 6,5 liegen. 

 

2. Goldfisch, Carassius auratus

Auf Platz 2 findet sich der pure Klassiker: Der einfache Goldfisch ”Super-Rot”. Diese Zusatzbezeichnung haben die in China gezüchteten Fische nicht nur wegen der ungewöhnlichen Intensität ihrer Körperfärbung, sondern auch, weil sie dank sorgfältiger Zuchtauslese bereits als kleine Jungfische (3-5 cm) kräftig rot gefärbt sind. Viele andere Zuchtschläge des einfachen Goldfisches färben erst im Alter von gut einem Jahr in die beliebte Rotfärbung um, vorher sind sie dunkel-bronzefarben.

 

3. Platy, Xiphophorus maculatus, X. variatus

So mancher begeisterter Aquarianer wird mit den bunten Zuchtformen von Platy (Xiphophorus maculatus, X. variatus) und Schwertträger (Xiphophorus helleri) in das Hobby hineingewachsen sein. Die Vertreter dieser Gattung sind friedliche und genügsame Aquarienbewohner. Am wohlsten fühlen sie sich in einem nicht zu kleinen Becken mit gut gefiltertem möglichst leicht alkalischen Wasser (pH 7,0 – 8,0) und abwechslungsreicher Fütterung (Trocken-, Lebend- und Frostfutter).

 

4. Schwertträger, Xiphophorus helleri

 

5. Blauer Antennenwels, Ancistrus dolichopterus

Die zahlreichen Arten der Saugwelse erfreuen durch ihr vielfältiges Äußeres und ihre Nützlichkeit bei der Algenbekämpfung. Die Männchen des Blauen Antennenwelses (Ancistrus dolichopterus) tragen darüber hinaus geweihartige Fortsätze, die den Tieren ein skurriles Äußeres geben. Die Fische sind äußerst friedlich und können bei abwechslungsreicher pflanzlicher Kost an die 10 Jahre alt werden.

 

6. Zebrabärbling, Danio rerio

Der lebhafte Zebrabärbling (Danio rerio) kann durchaus ohne zusätzliche Heizung im Zimmeraquarium gehalten werden, da er sich bei 21 °C am wohlsten fühlt. Wer sich mit der Zucht eines eierlegenden Aquarienfisches beschäftigen möchte, sollte es ruhig einmal mit diesem kleinbleibenden Bärbling versuchen. Es gibt auch eine sehr schöne langflossige Variante.

 

7. Blauer Fadenfisch, Trichogaster trichopterus

Die meisten Fadenfische fühlen sich in ruhiger Gesellschaft besonders wohl; ihr Temperament zeigen sie dann bei der Paarung und beim Schaumnestbau. Der Blaue Fadenfisch (Trichogaster trichopterus) ist da keine Ausnahme. Außer der blauen Form gibt es verschiedenfarbige Zuchtvarianten. Die Fische benötigen warmes Wasser nicht unter 24° C.

 

8. Sumatrabarbe, barbus tetrazona

Die wunderschön gezeichnete Sumatrabarbe ist ein munterer Schwarmfisch. Damit die Tiere ihren Bewegungsdrang ausleben können, sollte das Becken nicht kleiner als 70 cm sein. Das Wasser sollte eher weich als hart eingestellt sein und die Wassertemperatur nicht längere Zeit über 26° C steigen. Bei der Vergesellschaftung mit anderen Fischarten, sollte man auf langflossige Fische wie Skalare oder Fadenfische verzichten, da die Barbe gerne an den Flossen anderer Fische zupft.

 

9. Skalar, Pterophyllum sclare

Die Skalare, die zu Recht auch als Segelflosser bezeichnet werden, sind schon seit Jahrzehnten in der Aquaristik verbreitet. Besonders beliebt sind zur Zeit schwarze, goldene und langflossige Zuchtformen. Möchte man Skalare mit kleinen Salmlern vergesellschaften, so sollte man die Tiere möglichst früh aneinander gewöhnen. Später dazu gesetzte kleine Fische werden von den Skalaren nämlich leicht als Futter angesehen.

 

10. Prachtschmerle, Botia macracanthus

Obwohl die Prachtschmerle (Botia macracanthus) in großen Mengen in Südostasien nachgezogen wird, kommt es immer wieder zu Engpässen im Handel. Die bewegungsfreudigen Schmerlen zählen zu den beliebtesten Aquarienfischen überhaupt. Ein kleiner Schwarm in einem ausreichend dimensionierten Becken ist eben ein echter Hingucker.

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